wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche

Bankrecht und Kapitalanlagenrecht | 04.11.2019

Widerrufs­recht

Darlehens­nehmer aufgepasst! Widerruf einer Anschluss­finanzierung möglich?

Kein Widerrufs­recht bei unechter Abschnitts­finanzierung

Fachbeitrag von Rechtsanwalt Dr. Martin Heinzelmann

Soweit Sie Ihre Anschluss­finanzierung wegen einer fehler­haften Widerrufs­belehrung/unzureichenden Wider­rufs­information widerrufen wollen, ist eine vorherige anwaltliche Prüfung geboten.

Der Bundes­gerichts­hof hat in einer Entscheidung im Jahre 2013 (BGH, Urt. v. 28.05.2013, XI ZR 6/12) wider­rufswiligen Darlehens­nehmerin von Anschluss­zins­vereinbarungen/Prolon­gationen/unechten Abschnitts­finanzierungen die Grenzen eines Widerrufs­rechts aufgezeigt.

Werbung

Widerruf bei Konditionenanpassung und Vereinbarung über ein neues Kapitalnutzungsrecht

Ein Widerrufs­recht besteht vor allem dann, wenn ein neues/anderes Kapital­nutzungs­recht eingeräumt wurde. Soweit nur eine Änderung der Zins­vereinbarung bei im Übrigen unverändertem Kapital­nutzungs­recht vorliegt, ist ein Widerruf wenig erfolgversprechend.

Ähnliche Grundsätze hat der Bundesgerichtshof in seinen Entscheidungen vom 23.01.2018 (BGH, ZR 359/16 und vom 20.02.2018, XI ZR 551/16) aufgestellt.

Widerruf bei Anpassung der Konditionen und Aufstockung des Darlehensbetrags

Deutlich aussichts­reicher ist die Situation dann, wenn das Darlehen aufgestockt oder die Sicherheiten­struktur der Anschluss­vereinbarung verändert wurde, wie es beispiels­weise bei einem Austausch der Sicherheiten der Fall ist.

Kein fernabsatzrechtliches Widerrufsrecht

Eine Absage hat der Bundesgerichtshof jüngst einem Widerruf der Anschluss­zins­vereinbarung auf Grundlage fernabsatz­rechtlicher Bestimmungen erteilt, vgl. BGH, Urt. v. 15.01.2019, Xi ZR 202/18.

Wir helfen Ihnen gerne!

MPH Legal Services, Rechtsanwalt Dr. Martin Heinzelmann, LL.M., Fachanwalt für Bank- und Kapital­markt­recht, vertritt Ihre Interessen bundesweit gegenüber Banken und Sparkassen in Darlehens­widerrufs­fällen und anderen Bank­rechts­streitigkeiten.

Werbung

Ein Fachbeitrag von [Anbieter­kenn­zeichnung]

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0
Nehmen Sie direkt Kontakt zu Rechtsanwalt Dr. Martin Heinzelmann auf ...
Bild von Rechtsanwalt Dr. Martin Heinzelmann
       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#6945

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d6945
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!