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Schadensersatzrecht | 01.11.2021

Abgas­skandal

Diesel-Abgas­skandal: Mercedes-Benz startet mit Rückruf­aktion von Sprinter-Modellen

Nutzen Sie jetzt Ihre Chance auf einen möglichen Schadens­ersatz

Fachbeitrag von Rechtsanwalt Dr. Marco Rogert

Nun startet Mercedes-Benz auch mit dem lange erwarteten Rückruf weiterer Modelle mit OM651-Dieselmotor und Euro 5-Abgasnorm, davon betroffen die Modelle Sprinter, Vito und Viano.

Die Halter von 200.000 dieser Mercedes-Fahrzeuge bekommen zurzeit ein Schreiben (mit dem Rück­rufcode NC3II6515R oder NC2II651R), in dem sie aufgefordert werden, ihr Fahrzeug in die Werkstatt zu bringen und ein Software-Update aufspielen zu lassen. Dabei soll nach Angaben des Stuttgarter Autobauers mit Hilfe des Software-Updates eine spezifische Regulierung der Motor­steuerung vorgenommen werden. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hatte diesen Rückruf bereits im Herbst 2019 gegenüber dem Konzern angeordnet. Die Daimler AG hat nun wohl zwei Jahre benötigt, um entsprechende Software-Updates zu entwickeln, welche - so der Hersteller selbst - dennoch Auswirkungen auf den Kraftstoff­verbrauch, CO2-Ausstoß und die Stickoxid-Emissionen haben.

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Sog. Kühlmittel-Solltemperatur-Regelung als unzulässige Abschalteinrichtung

Bei der beanstandeten unzulässigen Abschalt­einrichtung, die u.a. eben auch in Fahrzeugen des Modells „Sprinter“ verbaut wurde, handelt es sich um die sog. Kühlmittel-Soll­temperatur-Regelung, welche inzwischen ursächlich für den Rückruf hundert­tausender Mercedes-Fahrzeuge ist. Dabei aktiviert eine Software-Funktion eine spezielle Temperatur­regelung, die den Kühlmittel­kreislauf künstlich kälter hält und die Aufwärmung des Motoröls verzögert. Nur dadurch bleiben die Stickoxid-Werte auf dem Prüfstand unterhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte. Im realen Fahrbetrieb hingegen wird diese Funktion deaktiviert und der gesetzliche Grenzwert von 180 mg/km deutlich überstiegen. Fest­gestellt wurde die Software­funktion bei Emissions­messungen an einem Mercedes GLK 220 CDI, welcher ebenfalls den OM 651-Dieselmotor verbaut hatte und mit der Euro 5-Norm zugelassen wurde.

Hunderttausende Fahrzeuge laut KBA von Softwaremanipulationen betroffen

Bei allen vom Rückruf betroffenen Modellen handelt es sich somit um Diesel­fahrzeuge der Euro 5-Abgasnorm mit dem Motor OM 651. Vom Modell „Sprinter“ werden nach Angaben in der Rückruf­datenbank des Kraftfahrt-Bundesamts nun in Deutschland ca. 100.000 Fahrzeuge unter dem Code „NC3II6515R“ zurück­gerufen. Die Modelle „Vito“ und „Viano“ sind mit insgesamt ca. 90.000 Fahrzeugen von der Rückruf­maßnahme mit dem Code „NC2II651R“ betroffen.

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Geschädigte sollten Software-Updates nicht aufspielen lassen

Die Kanzlei Rogert & Ulbrich, eine Wirtschafts­kanzlei mit besonderer Expertise im Verbraucher­schutz und Vorreiter im Abgas­skandal, empfiehlt das Software-Update nicht aufspielen zu lassen. Nach dessen Ansicht dient das Aufspielen der Software-Updates lediglich der „Vertuschung“ ursprünglicher, auf dem Motorsteuer­gerät installierter Abschalt­einrichtungen. Eine Motor­steuerung bei gleichbleibender Hardware stellt grund­sätzlich eine Art „Kompromiss“ vieler Komponenten dar, u.a. von Abgaswerten, Leistung, Fahr­verhalten, Verbrauch und Haltbarkeit einzelner Fahrzeug­teile. Eine Ver­besserung der Abgaswerte ist dementsprechend nicht möglich, ohne an anderer Stelle eine Ver­schlechterung in Kauf zu nehmen.

Lassen Sie Ihre Ansprüche unverbindlich und kostenlos prüfen

Sofern Sie Halter eines betroffenen Sprinters sind, sollten Sie jetzt Ihre Chance auf einen möglichen Schadens­ersatz nutzen. Die Rechts­anwalts­kanzlei Rogert & Ulbrich konnte bereits als erste Kanzlei Deutschlands eine positive Ent­scheidung vor dem Bundes­gerichts­hof in einem Daimler-Verfahren erwirken. Wenden Sie sich an Rogert & Ulbrich, eine der führenden Kanzleien im Abgas­skandal, und lassen Sie Ihre Ansprüche unverbindlich und kostenlos prüfen.

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