wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche

Kapitalanlagenrecht | 09.03.2016

Insolvenz

German Pellets GmbH ist insolvent: Anleger sollten rechtzeitig handeln - Anwalt prüft Möglichkeit von Schaden­ersatz­ansprüchen von German Pellets-Anlegern

Für Anleger bahnen sich massive finanzielle Verluste an

Fachbeitrag von Rechtsanwalt Arthur R. Kreutzer

Die schlechten Nachrichten für Anleger der German Pellets GmbH reißen nicht ab. Bei dem insolventen Unternehmen ist voraussichtlich nicht viel zu holen. Sollte das reguläre Insolvenz­verfahren eröffnet werden, können die Anleger wohl nicht auf eine hohe Insolvenz­quote hoffen. Massive finanzielle Verluste bahnen sich an.

Werbung

260 Millionen Euro hatten die Anleger investiert und nun sind die Kassen fast leer

Es geht um rund 260 Millionen Euro, die die Anleger über drei Mittel­stands­anleihen und Genuss­rechte bei der German Pellets GmbH investiert haben. Das Geld könnte verbrannt sein. Wie das Handels­blatt am 17. Februar online berichtet, fand die vorläufige Insolvenz­verwalterin bisher ziemlich leere Kassen vor. Offenbar ist es wenig nachvollziehbar und intransparent wohin die Gelder bei dem Wismarer Unternehmen geflossen sind.

Staatsanwaltschaft Rostock ermittelt gegen die German Pellets GmbH

Überraschend kam der Insolvenz­antrag der German Pellets GmbH nicht mehr. Schon zuvor gab es reichlich Meldungen über Zahlungs­schwierigkeiten und wirtschaftliche Probleme beim Brenn­stoff­hersteller. Noch vor wenigen Wochen wollte German Pellets neue Genuss­rechte platzieren, zog das Angebot wegen un­gesicherter Refinanzierung aber zurück. Die Insolvenzen des Ofenbauers Kago oder der Tochter­firma FireStixx Holz Energie GmbH passen ins Bild. Beides sind Unternehmen, die zu einem Firmen­geflecht hören, das German Pellets-Chef Peter Leibold aufgebaut hat. Die Insolvenz der German Pellets GmbH deutete sich an, inzwischen wird über Insolvenz­verschleppung spekuliert. Auch die Staats­anwaltschaft Rostock ermittelt inzwischen. Es soll um Unter­schlagung gehen.

Ob das reguläre Insolvenz­verfahren eröffnet wird, wird sich wohl erst in einigen Wochen entscheiden, wenn die vorläufige Insolvenz­verwalterin sich ein genaueres Bild von dem Unternehmen gemacht hat. Bis dahin müssen rund 10.000 bis 12.000 Anleger um ihr investiertes Geld bangen.

Werbung

Rechtliche Stellungnahme der Kanzlei Kreutzer, München:

Noch ist unklar wie prekär die finanzielle Schieflage der German Pellets GmbH ist. Es zeichnet sich aber ab, dass das Unternehmen unter einer enormen Schulden­last leidet. Sollte das reguläre Insolvenz­verfahren eröffnet werden, können die Anleger kaum davon ausgehen, dass die vorhandene Insolvenz­masse reichen wird, um die Forderungen aller Gläubiger vollauf zu befriedigen.

Anleger sollten schnellstmöglich ihre rechtlichen Möglichkeiten prüfen lassen

Daher sollten die Anleger auch nicht nur auf ein mögliches Insolvenz­verfahren setzen, sondern schon jetzt weitere rechtliche Möglichkeiten prüfen, um nicht auf dem Schaden sitzen zu bleiben. In Betracht kommen u.a. Schadens­ersatz­ansprüche wegen Prospekt­fehlern oder einer fehler­haften Anlage­beratung. Es kann auch geprüft werden, ob ein dinglicher Arrest gegen die Unter­nehmens­verantwortlichen erreicht werden kann, um sich frühzeitig den Zugriff auf vorhandene Vermögens­werte zu sichern.

Werbung

Ein Fachbeitrag von [Anbieter­kenn­zeichnung]

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 4 (max. 5)  -  5 Abstimmungsergebnisse Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0
       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#2156

Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!
Robert Binder

Branchen­buch­abzocke

Kosten­pflichtiger „Branchen Neueintrag“: Deutsche Gewerbe­einträge S.L.U. storniert Vertrag

Robert Binder

[19.01.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDeutsche Gewerbe­einträge S.L.U. storniert Vertrag über „Branchen Neueintrag“

Rechtsanwalt Gerd Klier

Bereitschaftsdienst

Bereit­schafts­zeit ist mit Mindestlohn zu vergüten

RechtsanwaltGerd Klier

[18.01.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDer Arbeitgeber hat den gesetzlichen Mindestlohn, sofern keine höhere Vergütung vereinbart ist, für jede tatsächlich geleistete Arbeits­stunde zu zahlen.

Rechtsanwalt Frank Vormbaum

„Safe-Lock“-Funktion

Abgelehnte Anerkennung eines Einbruch­diebstahls aufgrund vorhandener „Safe-Lock“-Funktion durch gerichtliches Gutachten widerlegt

RechtsanwaltFrank Vormbaum

[17.01.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDer PKW eines unserer Mandanten war bei dem LVM Land­wirtschaftlicher Versicherungs­verein Münster a.G. gegen das Risiko des Einbruch­diebstahls versichert. Nachdem ihm die Versicherung einen angeblich fingierten Einbruchdiebstahl vorwarf, entkräftete ein von uns beantragtes gerichtliches Gutachten genau diesen Vorwurf.

Rechtsanwalt Peter Hahn

Darlehens­vertrag

Fehlerhafte Wider­rufs­information: Hamburger Sparkasse zur Rück­abwicklung eines Darlehens­vertrags aus dem Jahr 2010 verurteilt

RechtsanwaltPeter Hahn

[16.01.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDas Landgericht Hamburg hat mit Urteil vom 14. Dezember 2017 - 319 O 157/17 - die Hamburger Sparkasse zur Rück­abwicklung eines neueren Darlehens­vertrages verurteilt. Die Kläger, die von Hahn Rechts­anwälte vertreten wurden, hatten die Wider­rufs­information zu einem Immobilien­darlehensvertrag vom 11. November 2010 erhalten. Das Landgericht Hamburg sieht diese als fehlerhaft an.

Rechtsanwalt Guido Lenné

Fremd­währungs­darlehen

Neues Urteil des BGH zu den Aufklärungspflichten einer Bank bei Abschluss eines strukturierten Darlehens

RechtsanwaltGuido Lenné

[15.01.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDer Bundes­gerichts­hof hat sich aktuell mit Urteil vom 19.12.2017 (Az.: XI ZR 152/17) mit den Aufklärungspflichten einer Bank beschäftigt, die ihrem Kunden im Rahmen einer Finanzierungs­beratung den Abschluss eines im Hinblick auf die Zinsen wechselkurs­basierten Darlehens­vertrags empfohlen hat.

Robert Binder

Branchen­buch­abzocke

www.online­firmen­portal.de: Kundenfang der EU Marketing AG in Sachen „Online Firmen Portal“

Robert Binder

[12.01.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie Hinter­männer der E&S Marketing AG haben eine neue Firma aus der Taufe gehoben, die EU Marketing AG. Die EU Marketing AG geht mittels telefonischer Kaltakquise für ein Branchen­verzeichnis namens „Online Firmen Portal“ auf Kundenfang. Das Verzeichnis findet sich unter www.online­firmen­portal.de.

Rechtsanwältin Almuth Arendt-Boellert

Wintersport

Die Private Unfall­versicherung - Ein Muss für jeden Skifahrer

RechtsanwältinAlmuth Arendt-Boellert

[11.01.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternSkifahren macht den Deutschen Spaß. Allein in der Skisaison 2016/2017 tummelten sich laut dem Statistik-Portal „statista“ 14,61 Deutsche auf den Pisten. Doch leider folgt nicht selten der Schaden auf das allgemein beliebte Wintervergnügen.

Rechtsanwalt Peter Hahn

Schadens­ersatz­anspruch

„Ansprüche prüfen“: Kundenservice der Fidor Bank AG offen­sichtlich völlig überlastet

RechtsanwaltPeter Hahn

[10.01.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie Wirtschafts­woche berichtete unter der Über­schrift „Fidor Bank - Opfer des Bitcoin-Booms“ in einem Artikel vom 16. Dezember 2017 von der völligen Über­lastung des Kunden­services der Bank. Zeitweise sei die Service­nummer nicht erreichbar gewesen. Mehrere Tage lang habe das Abheben am Geld­automaten oder das Bezahlen mit der EC-Karte nicht funktioniert. Eil­überweisungen seien tagelang nicht bearbeitet worden.

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d2156
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!