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Bankrecht und Verbraucherrecht | 03.08.2022

„Skimming“-Attacken

Skimming: Vermehrter Datenklau am Geld­automaten

Bezahl­karten mit Magnet­streifen von Datenklau betroffen

Fachbeitrag von Rechtsanwalt Guido Lenné

Dieses Jahr kommt es vermehrt wieder zu Datenklau an Geld­automaten. Medien­berichten zufolge sind bereits 140 Fälle bekannt, in denen bundesweit Geld­automaten manipuliert wurden, um die Kartendaten und die PIN der Bankkunden abzugreifen.

Damit gab es in der ersten Jahres­hälfte 2022 bereits mehr sog. „Skimming“-Attacken als im gesamten Jahr 2021. Mit 75 Fällen kam es bislang in Hamburg zu den meisten Datendieb­stählen.

Neue Sicherheitschips verhindern Kopien

Laut der Frankfurter Einrichtung Euro Karten­systeme, die sich im Auftrag der Deutschen Kredit­wirtschaft um das Sicherheits­management für Zahlungs­karten kümmert, ging der durch „Skimming“ verursachte Brutto­schaden allerdings zurück. Und zwar von 293.000 Euro innerhalb von 6 Monaten auf 87.000 Euro. Das läge an der sicheren EMV-Chip-Technologie an Karte und Terminal, die es den Betrügern inzwischen deutlich schwerer machte, so Euro Karten­systeme.

Karten, die mit der EMV-Technologie ausgestattet sind, verfügen über eine Art Mini-Computer. Bei jeder Nutzung wird die Karte so auf Echtheit geprüft. Die leichter kopierbaren Magnet­streifen kommen bei Bezahl­karten immer seltener zum Einsatz.

Kopierte Karten hauptsächlich im Ausland im Einsatz

Dass es aktuell wieder zu vermehrten Skimming-Angriffen kommt, soll Experten zufolge darauf zurückzuführen sein, dass sich eine regional organisierte Gruppe darauf konzentriert, die noch im Umlauf befindlichen Karten mit veralteter Magnet­streifen­technik anzugreifen.

Zwar bereichern sich die Betrüger auch in Deutschland an ihrer Beute, doch werden die mithilfe der ab­gegriffenen Daten nach­gemachten Bezahl­karten mehrheitlich im Ausland eingesetzt. Da sich die EMV-Technologie allerdings weltweit mehr und mehr durchsetzt, wird es auch im Ausland schwieriger, die gefälschten Karten zu nutzen. Nur in 84 Fällen sollen solche Dubletten im ersten Halbjahr im außer­europäischen Ausland zum Einsatz gekommen sein. Fast zwei Drittel der Fälle erfolgten in Brasilien, 22 Prozent in den USA, 14 Prozent in der Karibik.

Die gute Nachricht: Skimming-Opfer erhalten meistens Erstattung von Bank

Internationale Abkommen sehen vor, dass für Schäden aus betrügerischen Geschäften mit geklauten Kartendaten jeweils die Länder mit den niedrigsten Sicherheits­standards aufkommen müssen. So kann sich die deutsche Kredit­wirtschaft in der Regel zumindest einen Großteil der Schadens­summe zurückholen. Wer also Opfer einer Skimming-Attacke geworden ist, kann für gewöhnlich davon ausgehen, dass seine Bank den Schaden ersetzt. Voraussetzung ist allerdings, dass man nachweislich sorgfältig mit Bankkarte und PIN umgegangen ist.

Wir beraten Sie gerne im Rahmen eines kostenlosen Erstgesprächs

Manchmal kann es jedoch vorkommen, dass die Bank sich weigert, die Verluste (vollständig) zu erstatten. In diesem Fall helfen wir Betroffenen gerne, übernehmen die Kommunikation mit der Bank und sorgen dafür, dass der Karten­inhaber sein Geld zurück­bekommt. Wenn Sie sich in einer vergleichbaren Situation wieder­finden, beraten wir Sie gerne im Rahmen eines kostenlosen Erst­gesprächs.

Ein Fachbeitrag von [Anbieter­kenn­zeichnung]

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