wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Familienrecht | 02.07.2018

Samenspende

Anspruch auf Auskunft: Bundes­weites Samen­spender-Register am 1. Juli gestartet

Spender­kinder können ab dem 16. Lebensjahr den Namen des Spenders erfahren

Das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) hat am 1. Juli 2018 das bundesweite Samen­spender-Register gestartet. Mithilfe des Registers können durch Samenspende gezeugte Personen künftig bei einer zentralen Stelle erfahren, wer ihr leiblicher Vater ist.

Werbung

Im Mai 2017 hatte der Bundestag das Gesetz zur Einrichtung eines bundesweiten Samen­spender-Registers verabschiedet, das gestern in Kraft getreten ist. Es regelt den Auskunfts­anspruch von Personen, die ab dem 1. Juli 2018 durch eine heterologe Samenspende im Rahmen einer ärztlich unterstützten künstlichen Befruchtung gezeugt werden.

„Spender­kinder haben ein Recht zu wissen, von wem sie abstammen. Genau das können sie zukünftig bei uns erfahren“, begrüßt Direktor Dr. Dietrich Kaiser den Start des Samen­spender-Registers beim DIMDI.

Auskunftsrecht gilt für ab Juli 2018 gezeugte Spenderkinder

Ab Juli 2018 gezeugte Spender­kinder können künftig entsprechende Auskunft aus dem neuen Register beantragen. Für Kinder unter 16 Jahren können ihre gesetzlichen Vertreter handeln. Das DIMDI speichert dazu Daten im Rahmen von Samen­spenden und danach erfolgten Geburten 110 Jahre lang. Spender und Empfängerinnen von Samen­spenden besitzen dabei zu den jeweils über sie gespeicherten Daten einen Anspruch auf Auskunft und Berichtigung.

Gespeicherte Daten nur nach einer Samenspende und ärztlich unterstützter künstlicher Befruchtung

Gespeichert werden nur wenige personen­bezogene Daten von Spender und Empfängerin wie Name, Geburtstag, Geburtsort, und Anschrift sowie der Geburtstag der Kinder. Spender können freiwillig weitere Auskünfte erteilen, zum Beispiel über Aussehen, Schul­bildung oder Beweg­gründe für die Samenspende. Das Register nimmt nur dann Daten auf, wenn nach einer Samenspende und ärztlich unter­stützter künstlicher Befruchtung Kinder geboren wurden. Im Falle einer Geburt übermittelt die reproduktions­medizinische Einrichtung, bei der die künstliche Befruchtung vorgenommen worden ist, die Daten zur Empfängerin der Samenspende und zu den Kindern an das DIMDI. Dort werden diese Angaben und die Angaben zum Samen­spender unter Wahrung hoher Datenschutz­vorgaben getrennt in einem Spender- und einem Empfängerinnen­register gespeichert.

Werbung

Samenspender werden über Auskunft informiert

Bei berechtigten Anfragen können Spender­kinder im DIMDI somit künftig Auskunft über ihren Samen­spender erhalten. 4 Wochen vor einer solchen Auskunft informiert das DIMDI auch den Samen­spender, sodass er sich auf eine eventuelle Kontakt­aufnahme des Spender­kindes einstellen kann.

Vor dem 1. Juli 2018 gezeugte Spenderkinder

Das Samen­spender-Register speichert Informationen nur für künstliche Befruchtungen ab dem 1. Juli 2018, wenn ein Kind geboren wurde. Frühere Daten liegen dem DIMDI nicht vor.

Quelle: DIMDI/DAWR
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#5552

Rechtsanwalt Michael Winter

VW-Abgas­skandal

Verjährung im VW-Abgas­skandal: VW schummelt nicht nur bei der Software

RechtsanwaltMichael Winter

[10.12.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternÜberall liest und hört man, dass Ansprüche geschädigter Diesel-Besitzer der Marken VW, AUDI,SEAT und SKODA Ende 2018 endgültig verjähren – die Frage lautet; “Stimmt das, was von VW behauptet wird?”

Rechtsanwalt Frank Vormbaum

Berufs­unfähigkeit und Krankentage­geld

Rechtstipp: Wann trotz Eintritts der Berufs­unfähigkeit Krankentage­geld nicht zurück­zuzahlen ist

RechtsanwaltFrank Vormbaum

[07.12.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternIn unserem heutigen Beitrag informiere ich Sie über einige wichtige Umstände im Zusammenhang mit der Verpflichtung zur Zurück­zahlung von Krankentage­geld bei Eintritt der Berufs­unfähigkeit.

Rechtsanwalt Marcel Seifert

Abgas­skandal

Stilllegung oder Software-Update: Ohne Software-Update droht Diesel-Fahrzeugen die Stilllegung

RechtsanwaltMarcel Seifert

[06.12.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDer Druck auf Diesel-Fahrer in Bayern, ein Software-Update aufspielen zu lassen, steigt. Wie das Verwaltungs­gericht München mit Urteilen vom 28. November 2018 entschieden hat, ist es rechtmäßig, die Fahrzeuge still­zulegen, wenn der Halter nicht an der vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) angeordneten Nach­rüstung teilnimmt.

Rechtsanwalt Guido Lenné

Über­stunden

Vergütung von Über­stunden: Wie viele Über­stunden sind mit dem Gehalt abgedeckt?

RechtsanwaltGuido Lenné

[05.12.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBei Über­stunden handelt es sich um Arbeitszeit, die der Arbeit­nehmer über die regelmäßige Arbeitszeit hinaus leistet, sei es aufgrund des Arbeits­vertrages, eines Tarif­vertrages oder einer Betriebs­vereinbarung. Es handelt sich somit bei Vollzeit­beschäftigten um Mehrarbeit.