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Wettbewerbsrecht | 07.10.2013

Frankreich schützt seine Buchläden mit einem Anti-Amazon-Gesetz

Nicht nur in Deutschland läuft das Geschäft der klassischen, stationären Buchhandlungen immer schlechter. Das ist auch in Frankreich so. Und ein Schuldiger dafür ist auch schon ausgemacht: Amazon

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In Deutschland gibt es nur noch wenige freie Buchläden. Die Buchhandelsketten beherrschen den Markt. Thalia, Hugendubel und Weltbild seien hier genannt. Und von diesen drei großen Ketten hört man in letzter Zeit auch nichts Gutes.

Thalia schließt Filialen, Weltbild-Gruppe in der Krise

Ende September wurde bekannt, dass Thalia bundesweit 20 Filialen schließen will. Die Weltbild-Gruppe, die derzeit ca. 400 Filialen betreibt, steckt tief in der Krise. Auch Hugendubel macht derzeit negative Schlagzeilen. Es heißt, dass Löhne gedrückt würden. In Hannover sollen Kassiererinnen gekündigt und durch Zeitarbeiter ersetzt werden. In der jüngsten Vergangenheit hat auch Hugendubel Filialen geschlossen.

Amazon als mächtiger Mitbewerber

Allen stationären Buchhandlungen setzt das Internet stark zu. Der größte Mitbewerber ist dabei der Online-Riese Amazon.

In Frankreich bietet sich ein ähnliches Bild. Dort will man dem Niedergang des Buchhandels aber nicht mehr tatenlos zusehen und hat am Donnerstag ein loi „anti-Amazon“ (Anti-Amazon-Gesetz) verabschiedet.

Amazon mit 70 % Marktanteil beim Internetbuchhandel

Nach einem Bericht der Tageszeitung Le Monde werden in Frankreich Bücher vor allem über das Internet, unabhängige Buchläden und große Kulturkaufhäuser verkauft. Den Verkauf über das Internet dominiert mit ca. 70 % Marktanteil Amazon. Weit vor dem Mitbewerber Fnac.

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Schutz des traditionellen Buchhandels

Einstimmig hat die Nationalversammlung in Paris das Gesetz verabschiedet, dass nun den traditionellen Buchhandel vor dem Online-Riesen Amazon schützen soll.

Das neue Gesetz soll es dem Internet-Versandhändler künftig verbieten, auch preisreduzierte Bücher kostenlos zu versenden. Amazon kritisierte den Gesetzestext als „diskriminierend“ und schädlich für die Kaufkraft der Franzosen.

Auch wenn allgemein von einem Anti-Amazon-Gesetz gesprochen wird, so richtet sich das Gesetz nicht explizit gegen Amazon. Betroffen sind alle Online-Buchhändler.

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