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Bankrecht und Kapitalanlagenrecht | 22.03.2016

Darlehens­vertrag

Bau­finanzierungen / Verbraucher­darlehen – Vertrags­rück­abwicklung ohne Vor­fälligkeits­entschädigung möglich!

Die Inhalte der neuen Wohn­immobilien­kredit­richtlinie im Überblick
Fachbeitrag von Rechtsanwalt Dr. Martin Heinzelmann

Das Gesetz zur Umsetzung der Wohn­immobilien­kredit­richtlinie tritt am 23. März 2016 in Kraft. MPH Legal Services fasst den wesentlichen Inhalt des neuen Gesetzes zusammen.

1. Ende des Widerrufs­jokers:

Immobilien­eigentümer haben nur noch bis zum 21. Juni Zeit, Alt­verträge über den „Widerrufs­joker“ in neue, zins­günstigere Verträge umzuschulden.

Insbesondere in den Jahren zwischen 2002 und 2010 hatten Banken fehlerhaft über das Widerrufs­recht informiert. Kunden solcher Banken kommen mit hoher Wahrscheinlichkeit ohne Zahlung einer Vor­fälligkeits­entschädigung aus den Verträgen. Zügiges Handeln ist anzuraten!

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2. Bonitäts­prüfung:

Kredit­institute müssen zukünftig noch genauer prüfen, ob der Darlehens­nehmer zahlungs­fähig ist („Bonitäts­prüfung“). Verletzt die Bank ihre dahin­gehenden Pflichten, kann der Darlehens­nehmer den Vertrag ohne Vor­fälligkeits­entschädigung kündigen. Verbundene Geschäfte respektive Kopplungs­geschäfte sind zukünftig verboten. So ist es der Bank nicht erlaubt, die Kredit­vergabe von dem Abschluss eines Versicherungs­vertrages – z.B. durch Abschluss einer tilgungs­ersetzenden (Kapital-)Lebens­versicherung oder eines Bauspar­vertrages – abhängig zu machen. Auch die Unart von Struktur­vertrieben, aus reinem Provisions­interesse solche Kopplungs­geschäfte an ahnungslose Verbraucher zu vermitteln, dürfte damit erheblich erschwert werden.

3. Dispozinsen:

Banken müssen zukünftig Kunden bei einer lang andauernden Inanspruch­nahme hoch­verzinster Dispo­kredite zukünftig über alternative Formen der Darlehens­inanspruch­nahme aufklären. Gerade der „klassische“ Konsumenten­kredit ist deutlich günstiger. Dabei ist auf den Zins klar und deutlich hinzuweisen.

Mehr hierzu: www.mph-legal.de

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Ein Fachbeitrag von [Anbieter­kenn­zeichnung]

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[21.07.2016]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternUrlaub dient der Erholung der Arbeitnehmer – und nicht dem Auskurieren von Krankheiten. Gerade im Urlaub ist aber mancher besonders anfällig für Erkrankungen. Betroffenen Arbeitnehmern hilft das Bundesurlaubsgesetz, das vorsieht, dass nachgewiesene Tage der Arbeitsunfähigkeit nicht auf den Jahresurlaub angerechnet werden.

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