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Bankrecht und Kapitalanlagenrecht | 10.02.2020

Widerruf von Darlehens­verträgen

Darlehens­nehmer aufgepasst! Darlehens­vertrag widerrufbar!

Vielzahl von Darlehens­verträgen Aufgrund fehlender Pflicht­angaben auch Jahre nach Vertrags­schluss widerrufbar

Fachbeitrag von Rechtsanwalt Dr. Martin Heinzelmann

Darlehens­nehmer, welche vorzeitig aus einem Darlehens­vertrag ohne Zahlung einer Vor­fälligkeits­entschädigung aussteigen wollen, können häufig von dem sogenannten „Widerrufs­joker“ Gebrauch machen und sich so auch Jahre nach Vertrags­schluss von ihrem hoch verzinsten Darlehen trennen.

Gemäß Art. 247 § 3 Abs. 1 Nr. 10 BGB muss der Darlehens­nehmer im Darlehens­vertrag sämtliche Kosten, die der Darlehens­nehmer im Zusammenhang mit dem Darlehen zu tragen hat, angeben.

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Sämtliche Kosten gehören in den Vertrag

Hierbei handelt es sich sowohl um Kosten, die vor Vertrags­schluss entstehen, als auch um solche, die bei der Durchführung des Vertrages anfallen. Hierzu gehören alle Kosten, die aufgrund der Darlehens­aufnahme entstehen, so auch jene, welche im Zusammenhang mit der Auszahlung oder der Verwendung eines Zahlungs­authentifizierungs­instruments, mit dem sowohl Zahlungs­vorgänge als auch Abhebungen getätigt werden können, entstehen.

Diese Kosten sind Pflicht

Anzugeben sind u.a. Provisionen, Vermittlungs­kosten, Bereit­stellungs­zinsen, Disagio, Notar- und Gerichts­gebühren für die Eintragung von Grundpfand­rechten sowie die voraus­gehenden Schätz­kosten zur Ermittlung des Beleihungs­wertes sowie Kosten eines abstrakten Schuld­anerkenntnisses, sofern von diesem die Erteilung der Darlehens­gewährung abhängig gemacht wurde.

Ferner sind u.a. auch die Kosten einer Restschuld- oder sonstigen Versicherung auszuweisen, so auch jene einer Kapital­lebens­versicherung, Risiko­lebens­versicherung, Kasko­versicherung, Gebäude­versicherung.

Fehlende Pflichtangaben rechtfertigen Widerruf

Fehlen diese Angaben - es handelt sich um Pflicht­angaben - so ist der Darlehens­vertrag grund­sätzlich auch Jahre später noch widerrufbar und kann ohne Zahlung einer Vor­fälligkeits­entschädigung abgelöst werden.

Wir vertreten Ihre Interessen bundesweit

Die Kanzlei MPH Legal Services, Rechtsanwalt Dr. Martin Heinzelmann, LL.M, Fachanwalt für Bank- und Kapital­markt­recht, vertritt Ihre Interessen in Darlehens­widerrufs­fällen und sonstigen Bankrechts­angelegenheiten bundesweit.

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