wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollstndig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche

Arbeitsrecht | 13.04.2021

Kündigung

Ihnen wurde arbeitgeber­seitig gekündigt?

Kündigungs­schutz­klage als Chance gegen Kündigung

Fachbeitrag von Rechtsanwalt Dr. Martin Heinzelmann

Dann sollten Sie sich im Zweifel mittels einer Kündigungs­schutz­klage vor dem Arbeits­gericht dagegen wehren! Häufig sind Kündigungen bereits aus formellen Gründen unwirksam.

So darf die Kündigung nicht unter einer Bedingung ausgesprochen werden. Ferner bedarf sie der Schriftform. Die Kündigung per Fax oder in elektronischer Form ist unwirksam.

Werbung

Angabe von Gründen als Voraussetzung

Außerdem kann in Tarif­verträgen oder in Arbeits­verträgen die Angabe von Kündigungs­gründen zur Voraussetzung einer Kündigung gemacht werden. Ferner ist bei der (außerordentlichen) Kündigung bei Berufs­ausbildungs­verhältnissen nach Ablauf der Probezeit die Angabe der Kündigungs­gründe geboten. Bei einer nur aus­nahmsweise zulässigen Kündigung während der Schwangerschaft muss der Kündigungs­grund benannt werden.

Spricht der Arbeitgeber die Kündigung nicht selbst aus, so kann diese wegen nicht bestehender Bevoll­mächtigung der die Kündigung aussprechenden Person unwirksam sein. Dies gilt unter Umständen auch, wenn der Kündigende zwar vertretungs­befugt ist, diese aber nicht durch eine Original­urkunde nachweist. und der Arbeit­nehmer die Kündigung aus diesem Grund unverzüglich zurückweist.

Kündigung rechtzeitig zugehen

Ferner muss die Kündigung rechtzeitig zugegangen sein. Auch sollte auf den wirksamen Zugang geachtet werden. Eine Kündigung gilt nach der Rechtsprechung als zugegangen, sobald Sie im Briefkasten des Arbeit­nehmers liegt oder anderweitig in seinen Macht­bereich gelangt ist (BAG, Urt. v. 16.03.1988, 7 AZR 587/87).

Gesetzt den Fall, der Arbeit­nehmer will sich gegen die Kündigung wehren, wird ihm jedoch entsprechend § 5 KSchG eine längere Frist eingeräumt. Dies maßgeblich dann, wenn er un­verschuldet daran gehindert war, die Frist einzuhalten (z.B. wegen Urlaubs).

Werbung

Dies zeigt

Ein wirksame Kündigung enthält viele Stolper­steine. Die vor­benannten sind nur einige wenige hiervon.

Wir vertreten Ihre Interessen

Sollten Sie eine Kündigung erhalten haben, ist die sofortige Mandatierung eines Anwalts zu empfehlen Es geht um viel!

Rechtsanwalt Dr. Martin Heinzelmann, LL.M. (Kanzlei MPH Legal Services) vertritt Ihre Interessen bundesweit in Kündigungs­schutz­angelegenheiten. Kontaktieren Sie uns.

Ein Fachbeitrag von [Anbieter­kenn­zeichnung]

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 5 (max. 5)  -  1 Abstimmungsergebnis Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0
Nehmen Sie direkt Kontakt zu Rechtsanwalt Dr. Martin Heinzelmann auf ...
Bild von Rechtsanwalt Dr. Martin Heinzelmann
       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#8182

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d8182
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!