wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Vertragsrecht | 24.06.2016

Abofallen-Abzocke

Vorsicht Abofalle: Ideo Labs GmbH - Abzocke mit daily-date.de, just-date.de u.a.

Wie sich der Besuch auf der Flirtseite als teures Abenteuer entpuppt

Zu den hartnäckigsten Abofallen­betreibern im Internet zählt die Ideo Labs GmbH mit Sitz in Berlin. Sie hat sich auf die Nische des sog. Casual Dating spezialisiert und ist mit zahlreichen Websites in Deutschland, Österreich und der Schweiz präsent in denen Usern die Gelegenheit zu unverbindlichen amourösen Treffen versprochen wird. Doch was für den User nach der Erfahrung mit Ideo Labs bleibt, sind Ernüchterung und Ärger mit dem Inkasso.

Werbung

Masche mit Testangebot für 1 Euro

Der User wird hier mit der frivolen Bebilderung zahlreicher Frauen gelockt, die allem Anschein nach nur darauf warten, von ihm angesprochen zu werden.

Unter Angabe seiner Daten, vor allem seiner Bank- und Kredit­karten­daten kann er sich unkompliziert eine 14tägige Test­mitglied­schaft für nur 1 Euro freischalten und munter darauf losflirten.

So wird ohne erkennbaren Unterschied auf den Seiten www.dateformore.de, www.daily-date.de, www.just-date.de, www.only-dates.de operiert – die Seiten sind jeweils auch mit .at und .ch Endung vorhanden, um auch die Nachbarn in Österreich und der Schweiz zu beglücken. Und hier wie dort fallen die User gesteuert von Leicht­gläubigkeit und Liebes­hunger munter darauf rein.

Einige Wochen später, nachdem schon längst vergessen ist, dass „man sich da mal auf so einer Seite angemeldet hat“, stößt das ganze jedoch noch einmal sehr unangenehm auf. Denn dann erfolgt die erste monatliche Abbuchung von 89 Euro, sobald sich die Test­mitglied­schaft automatisch in einen sechsmonatigen kosten­pflichtigen Vertrag verlängert hat.

Aus hiesiger Praxis sind jedoch auch zahlreiche Fälle bekannt, in denen Ideo Labs über Jahre abgebucht hat oder für einen so langen Zeitraum Ansprüche geltend macht. Die Forderung beläuft sich dann auch schon einmal auf über 2000,- Euro

Werbung

Rechtsprechung erfordert deutlich sichtbaren Hinweis auf Kosten

Dabei ist die Rechtsprechung des BGH streng, wenn es darum geht, wie deutlich ein Hinweis auf zusätzlich entstehende Kosten zu sein hat.

Danach ist es gerade nicht ausreichend, wenn – wie auf den verschiedenen Seiten der Ideo Labs – im leicht zu übersehenden Randbereich der Website, ein Kosten­hinweis in einem Fließtext untergeht.

Die BGH-Recht­sprechung ist hier in dem Sinne anzuwenden, dass Ideo Labs klar und ohne weiteres erkennbar informieren muss, dass es mit der Zahlung von 1 Euro für die Testphase eben nicht getan ist, sondern dass 89 Euro pro Monat anfallen und das über mindestens 6 Monate. Dann ist der User ausreichend über die Kostenlast informiert und wird sich wohl zwei Mal überlegen, ob ihm der Spaß das Wert ist.

Zahlungserinnerungen und Inkasso

Was folgt, ist ein hartnäckiges Zerren um die Forderung mit Erinnerungen und Mahnungen zuerst per Email, dann durch das eingeschaltete Inkasso Unternehmen Jedermann Inkasso. Die Forderung wächst dabei stetig weiter an und es kommen auch noch Inkasso­neben­forderungen hinzu. Das Inkasso­unternehmen setzt letztmalige Zahlungs­fristen, droht mit der Einschaltung des Anwaltes und dem zu beschreitenden Rechtsweg. Kurz, es wird ein erhebliche Drohkulisse aufgebaut. Und dabei hatte alles mit einer harmlosen Mitglied­schaft für 1 Euro angefangen.

Empfehlung

Wir empfehlen Betroffenen, sich gegen die Zahlungs­aufforderungen. Sie sollten sich keinesfalls nachgiebig zeigen.

Gerne stehen wir Ihnen hier unterstützend zur Seite

Email genügt. www.info@agb-berater.de

Werbung

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 3.3 (max. 5)  -  4 Abstimmungsergebnisse Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#2653

Rechtsanwalt Dr. Ronny Jänig

Nach­vertragliches Wettbewerbs­verbot

Aufhebung des Wettbewerbs­verbots bedroht Markt­führer

RechtsanwaltDr. Ronny Jänig

[19.10.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternNachdem die Geschäfts­führer zur Konkurrenz überliefen, droht ein deutscher Mittel­ständler seinen Rang als Markt­führer zu verlieren - und das trotz Wettbewerbs­verbot.

Rechtsanwalt Dr. Peter Meides

SOKA-Bau-Beiträge

SOKA-Bau bittet zur Kasse: Landschafts­bau kommt mit blauem Auge davon

RechtsanwaltDr. Peter Meides

[18.10.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternEin Unternehmen, das gegenüber der Sozialkasse der Bau­wirtschaft (SOKA-Bau) fehlerhafte oder missverständliche Angaben macht, muss sich auf Beitrags­forderungen einstellen.

Rechtsanwalt Gerd Klier

Kündigung

Kündigung wegen häufiger Kurz­erkrankungen auch bei unkünd­baren Mitarbeitern möglich

RechtsanwaltGerd Klier

[17.10.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternHäufige Kurz­erkrankungen, für welche Entgelt­fort­zahlungen für mehr als ein Drittel der jährlichen Arbeitstage entstehen, können eine außer­ordentliche Kündigung mit Auslauf­frist recht­fertigen, auch bei einem ordentlich unkünd­baren Arbeits­verhältnis.

Rechtsanwalt Peter Hahn

VW Abgas­skandal

Muster­feststellungs­klage für Diesel­fahrer: Allheil­mittel oder doch nur eine Mogel­packung?

RechtsanwaltPeter Hahn

[16.10.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungsstern„Die Muster­feststellungs­klage nach dem Muster­feststellungs­verfahrens­gesetz der Bundes­regierung wird aktuell als Allheil­mittel für Diesel­fahrer gepriesen“, sagt der Fachanwalt Peter Hahn von Hahn Rechts­anwälte. „Wir sehen ein solches Instrument kritisch und für die betroffenen Diesel­fahrer als “Mogel­packung„ an.

Rechtsanwalt Robert Binder

Branchen­buch­abzocke

www.infobel24.de: Infobel24 auf Kundenfang

RechtsanwaltRobert Binder

[15.10.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternUnter dem Firmennamen Infobel24 werden an Gewerbe­treibende und Frei­berufler Rechnungen verschickt. Hintergrund dessen ist ein angeblich abgeschlossener „Google Auffind­barkeit Vertrag“. Die Rechnung verweist zudem auf die Internet­seite www.infobel24.de.

Rechtsanwalt Guido Lenné

Trennung mit Kindern

Umgangs­recht nach Trennung: Das sollten Eltern wissen

RechtsanwaltGuido Lenné

[12.10.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDas Umgangs­recht ist in einer dem Wohl des Kindes entsprechenden Weise auszuüben. Es besteht nicht nur für Eltern, sondern auch für andere Bezugs- und vertraute Personen des Kindes wie beispiels­weise Großeltern, Geschwister, Pflege­eltern.

Rechtsanwalt Prof. Dr. Marco Rogert

VW Abgas­skandal

Gute Nachrichten für VW-Diesel-Besitzer: VW wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung verurteilt

RechtsanwaltProf. Dr. Marco Rogert

[11.10.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternMit dem Oberlandes­gericht Köln bestätigt nunmehr erstmals ein nordrhein-westfälisches Oberlandes­gericht die Rechts­auffassung der Rechts­anwälte Rogert & Ulbrich, dass die Volkswagen AG den Kläger nach dem von den Anwälten vorgetragenen Tatsachen­stoff vorsätzlich und sittenwidrig geschädigt habe.

Zahn­ärztlicher Behandlungs­fehler

Nutzlose Leistung: Kein Anspruch auf Honorar bei fehlerhafter zahn­ärztlich-implantologischer Leistung

ChristianErbacher

[10.10.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternKein Honorar­anspruch bei fehlerhafter zahn­ärztlich-implantologischer Leistung, wenn die Nach­behandlung nur noch zu „Not­lösungen“ führen kann. Dies geht aus einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs hervor.

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d2653
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!