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Verkehrsrecht | 09.07.2014

PoliScan Speed: Pony gerät mit 59 km/h in Radarfalle - nur 50 km/h waren erlaubt

Radarfallen blitzen nicht nur Kraftfahrzeuge sondern auch manchmal Ponys, wie ein kurioser Zwischenfall in der beschaulichen Kleinstadt Eppstein im hessischen Main-Taunus-Kreis zeigt. Zwar sagt ein Sprichwort, dass man aus einem Ackergaul kein Rennpferd machen kann, aber der neue Blitzer der Stadt schaffte es immerhin aus einem Pony ein Rennpferd zu machen.

Pony in Radafalle - Bild nur s/wQuelle: Stadt Eppstein

„Erzähl mir nichts vom Pferd“, heißt es. Aber die ganze Geschichte ist so kurios, dass die Stadt Eppstein selbst auf ihrer Webseite darüber berichtete.

Neue Radarfalle

Die Radarfalle auf der Bundesstraße 455 in Eppstein gibt es noch nicht lange. Erst vor einigen Wochen nahm der Blitzer der Marke PoliScan Speed seine Arbeit auf. PoliScan Speed ist nach Informationen der Herstellerfirma Vitronic ein innovatives System zur Geschwindigkeitsüberwachung.

Wie funktioniert PoliScan Speed?

Zum Messen wird die laserbasierte LIDAR-Technologie (Light Detection and Ranging) eingesetzt. Über Laufzeitmessung ermittelt ein scannender Laser die Geschwindigkeiten und Positionen aller Fahrzeuge im Messfeld. Die Stadt Eppstein hatte gedacht, mit dem innovativen Blitzer aufs richtige Pferd gesetzt zu haben. Aber so ganz unfehlbar ist die neue Technik wohl nicht.

Zu schnelles Pferd

Schon bei der ersten Auswertung der Daten erlebten die Beamten der Stadt ihr blaues Wunder. Ein Bild zeigte kein zu schnelles Kraftfahrzeug, sondern ein Pferd. Nach Toleranzabzug sollte der Gaul mit 59 Stundenkilometern in die Messanlage gelaufen sein.

Die Sache hatte aber einen Pferdefuß. Nicht das Pferd war zu schnell unterwegs, sondern ein vorbeifahrendes Fahrzeug. Dieses löste den Blitzer aus. Das Pferd geriet nur zufällig ins Bild und verdeckte das Nummernschild des zu schnell gefahrenen Fahrzeugs.

Fahrzeugführer kann nicht belangt werden

Weil das Nummernschild nicht ausgelesen werden konnte, konnte die Stadt kein Verwarnungsgeld gegen den Fahrzeugführer erlassen. Möglicherweise sitzt der Fahrzeugführer jetzt zu Hause und grinst bei der Betrachtung des Fotos wie ein Honigkuchenpferd.

Stracciatello sollte geschlachtet werden

Der BILD-Zeitung ließ der kuriose Fall keine Ruhe. Die Reporter von Bild schufteten wie ein Pferd und recherchierten: Das Pony heißt „Stracciatello“ und ist ein sechs Jahres altes Shetlandpony. Der jetzige Besitzer hat es vor einigen Jahren bei einem Schlachterhändler freigekauft. Das Blitzerfoto soll auf dem Weg vom Stall zur Weide entstanden sein.

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