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Versicherungsrecht | 22.07.2016

Anwalts­liste zur BU

Anwalts­liste zur Berufs­unfähigkeits­versicherung: Welcher Anwalt hilft bei einer Klage gegen die Berufs­unfähigkeits­versicherung oder wenn die Berufs­unfähigkeits­versicherung nicht zahlen will?

Anwalt kann prüfen, ob die Berufs­unfähigkeits­versicherung leistungs­pflichtig ist

Sie haben Ärger mit der Berufs­unfähigkeits­versicherung und suchen einen Anwalt? In unserer Anwaltsliste (weiter unten) finden Sie einen Anwalt, der Sie bei Problemen mit der Berufsunfähigkeitsversicherung vertritt. Notfalls können Sie mit Hilfe eines Anwalts auch gegen die Berufs­unfähigkeits­versicherung klagen, wenn diese sich weigert, zu zahlen und ihre Eintritts­pflicht verneint.

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Wer krankheits­bedingt seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, hat ein finanzielles Problem. Glücklich, wer beizeiten eine Berufs­unfähigkeits­versicherung abgeschlossen hat. Doch unter welchen Voraus­setzungen ist die Versicherung überhaupt eintritts­pflichtig, und was kann man tun, wenn sie sich weigert, zu bezahlen?

Anwalts­liste: Wir haben hier - weiter unten auf der Seite - eine Liste mit Rechtsanwälten zusammengestellt, an die sich Versicherungs­nehmer bei Problemen mit ihrer Berufs­unfähigkeits­versicherung wenden können.

Im Versicherungs­recht lauern viele rechtliche Fallstricke – angefangen bei Abschluss des Versicherungs­vertrags bis hin zur Beweis­last­verteilung vor Gericht. Dies gilt ganz besonders für Berufs­unfähigkeits­versicherungen, bei denen es um viel Geld geht: Für den Versicherungs­makler geht es um eine hohe Provision, für die Versicherung um hohe Beiträge, und für den Versicherungs­nehmer im Fall der Berufs­unfähigkeit um hohe Renten­ansprüche.

Mag der Versicherungs­makler die rechtlichen Sorgfalts­pflichten bei Ausfüllen der Antrags­formulare zugunsten eines schnellen Abschlusses herunter­spielen: Die Versicherung wird spätestens bei Eintritt des Versicherungs­falls sehr genau prüfen, ob sie überhaupt eintritts­pflichtig ist. Fehler beim Ausfüllen können dann verheerende Folgen haben.

Versicherungs­nehmer muss Berufs­unfähigkeit beweisen

Streitig­keiten über die Eintritts­pflicht der Berufs­unfähigkeits­versicherung gehen an die Existenz des betroffenen Versicherungs­nehmers. Dabei befindet er sich in einer schwierigen rechtlichen Ausgangs­lage. Denn er muss den Eintritt des Versicherungs­falls beweisen. Dies ist besonders heikel bei psychischen Erkrankungen wie beispiels­weise Burnout oder Depression. Hier kommt es maßgeblich auf die Darstellung des subjektiven Befindens an, wenn keine körperliche Gesundheits­beeinträchtigung vorliegt.

Berufs­unfähigkeit von über 50 %

Je nach Versicherungs­vertrag muss eine Leistungs­minderung von mindestens 50 % nachgewiesen werden. Zudem muss die voraus­sichtliche Dauerhaftigkeit der Minderung der Erwerbs­fähigkeit feststehen, also eine Besserung des Gesundheits­zustands nicht zu erwarten sein.

Hinsichtlich der medizinischen Fragen kann Beweis durch Sachverständigen­gutachten erhoben werden. Der Sachverständige wird dann nach einer Untersuchung des Versicherungs­nehmers Stellung dazu nehmen, ob eine Erwerbs­minderung hinsichtlich des bisherigen Berufs von mehr als 50 % vorliegt.

Arglistige Täuschung und Obliegenheits­verletzungen: Fehler beim Ausfüllen von Versicherungs­formularen

Kommt es zum Gerichts­verfahren, fahren Berufs­unfähigkeits­versicherungen teilweise eine sehr konfrontative Strategie. An diesem Punkt können den Versicherungs­nehmer Fehler beim möglicher­weise viele Jahre zurück­liegenden Ausfüllen des Versicherungs­vertrags teuer zu stehen kommen. Wurden beispiels­weise nicht alle Vorerkrankungen, über die Auskunft hätte gegeben werden müssen, angegeben, kann die Versicherung unter Umständen den gesamten Vertrag wegen arglistiger Täuschung anfechten. Er gilt dann als von Anfang an unwirksam, so dass der Versicherungs­nehmer keinen Anspruch auf die beantragte Berufs­unfähigkeits­rente hat. Hinzu kommt, dass oftmals noch nicht einmal die gezahlten Versicherungs­beiträge zurück erstattet werden.

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Verweisungs­recht der Berufs­unfähigkeits­versicherung

Ein weiterer Streitpunkt ist oftmals der Verweis auf einen anderen Beruf. Wurde das Verweisungs­recht des Versicherers bei Abschluss des Versicherungs­vertrags nicht ausgeschlossen, kann der Versicherungs­nehmer möglicher­weise auf die Arbeit in einem anderen Beruf verwiesen werden, hinsichtlich dessen keine Berufs­unfähigkeit vorliegt.

Anwaltliche Beratung

Gerade weil es um so viel geht, empfiehlt sich Versicherungs­nehmern, frühzeitig einen auf dem Gebiet der Berufs­unfähigkeits­versicherungen tätigen Rechtsanwalt einzuschalten. Spätestens, wenn die Versicherung die Leistung verweigert, ist dies unumgänglich, da dann Klage vor dem zuständigen Landgericht erhoben werden muss. Da es sich um ein vergleichsweise teures Verfahren handelt (hoher Streitwert sowie nicht zu unterschätzende Kosten für Sachverständigen­gutachten) ist ferner der frühzeitige Abschluss einer Rechtschutz­versicherung anzuraten, die im Streitfall Anwalts- und Prozess­kosten übernehmen kann.

Liste von Rechtsanwälten und Rechtsanwaltskanzleien

An diese Rechts­anwälte und Rechts­anwalts­kanzleien können Sie sich wenden, wenn Sie Probleme mit der Berufs­unfähigkeits­versicherung haben:

Anwälte aus Niedersachsen
Anwälte aus Bayern
Anwälte aus Thüringen
Anwälte aus Baden-Württemberg

Die Liste der hier genannten Rechts­anwälte und Rechts­anwalts­kanzleien ist als Empfehlung zu verstehen und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es gibt viele weitere Rechts­anwälte und Rechts­anwalts­kanzleien, an die Sie sich wenden können, wenn Sie Ärger mit der Berufs­unfähigkeits­versicherung haben.

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Anwalt für Versicherungs­recht

Neben den oben aufgeführten Rechts­anwälten können Sie sich auch an im Verkehrs­recht tätige Rechts­anwälte wenden. Suchen Sie zum Beispiel hier im Deutschen Anwalts­register (DAWR) nach einem Rechtsanwalt für Versicherungsrecht.

Mehr Infos zur Berufs­unfähigkeits­versicherung

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Im Visier der Daten­schützer: Daten­weitergabe an Facebook - WhatsApp abgemahnt

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[23.09.2016]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDatenschutz gehört nicht unbedingt zu den Erfolgs­rezepten für digitale Geschäfts­modelle im Bereich sozialer Netzwerke oder Messenger. Das gilt auch für WhatsApp. Der Dienst hatte nie den besten Ruf, sich besonders um die Geheim­haltung der Daten seiner inzwischen mehr als einer Milliarde Nutzer zu kümmern. Nun ist WhatsApp wegen der geplanten Daten-Weitergabe an Facebook ins Visier der Daten­schützer geraten.

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[22.09.2016]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBei zwischen 1994 und 2007 nach dem sogenannten Policen­modell abgeschlossenen Lebens­versicherungen bestehen gute Möglichkeiten, den Versicherungs­vertrag widerrufen zu können. Der Grund: Bei vielen Policen haben die Versicherungs­unternehmen eine fehlerhafte Widerrufs­belehrung verwendet. Anders als bei Immobilien­darlehen kann in diesen Fällen immer noch der Widerrufs­joker gezogen werden.

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