wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

EU-Recht, Reiserecht und Schadensersatzrecht | 02.10.2015

Fluggastrechteverordnung

Fluggastrechte: Welche Rechte haben Passagiere bei Flugverspätung oder Annullierung?

Rechte von Flugpassagieren

Entscheidungsbesprechung von Rechtsanwältin Simone Pertschi (Gerichtshof der Europäischen Union, Urteil vom 17.09.2015, Az. C-257/14)

Die Rechte von Flugpassagieren sind in der EU-Verordnung 261/2004, der sogenannten Fluggastrechteverordnung der EU, verankert. In dieser ist festgehalten, welche Leistungen Fluggesellschaften gegenüber ihren Passagieren zu erbringen haben, wenn es zu einer Flugverspätung oder sogar zu einem Flugausfall kommt.

Werbung

Verspätet sich ein Flug oder wird annulliert besteht ein Anspruch auf Entschädigung

Wird ein Flug annulliert oder verspätet sich um mehr als drei Stunden, steht Passagieren eine Entschädigung zu. Die Höhe der Entschädigung richtet sich allein nach der Flugdistanz – der Ticketpreis oder Ähnliches sind unerheblich.

Entschädigungssumme hängt von der Verzögerungszeit und der Entfernung ab

Für Verzögerungen ab vier Stunden von Flügen, die 3.500 Kilometer oder länger sind, erhält der Passagier eine Entschädigung in Höhe von 600 Euro. Ab drei Stunden Verzögerung auf Flügen mit einer Strecke zwischen 1.500 und 3.500 Kilometern werden 400 Euro fällig. Liegt die Distanz des Fluges darunter, müssen 250 Euro Entschädigungssumme an den Passagier gezahlt werden.

Bei einer Flugverspätung ab fünf Stunden kann der Passagier sogar von seinem Flug zurücktreten. Alternativ kann er aber auch von der Fluggesellschaft eine schnellstmögliche alternative Beförderung an sein Ziel verlangen.

Was in der Theorie gut klingt, ist in der Praxis für den Passagier häufig schwierig durchzusetzen

Nicht wenige Fluggesellschaften verweigern die Entschädigung. Eine Verpflichtung zur Entschädigung besteht nämlich dann nicht, wenn die Fluggesellschaft nachweisen kann, dass die Verspätung oder Annullierung auf so genannte „außergewöhnliche Umstände“ zurück zu führen ist, die sich auch dann nicht hätten vermeiden lassen, wenn alle zumutbaren Maßnahmen ergriffen worden wären. Außergewöhnliche Umstände sind z.B. Streiks, Wetter und Sperrungen eines Flughafens oder des Luftraums, wie beispielsweise bei einer Aschewolke. In diesen Fällen haben die Passagiere lediglich einen Anspruch auf Versorgungsleistungen wie Getränke, Essen, Telefonate und – falls notwendig – eine Hotelübernachtung.

Werbung

Urteil des Europäischen Gerichtshofs stärkt die Rechte der Passagiere

Bis zuletzt verweigerten viele Fluggesellschaften die Entschädigung auch bei Flugverspätungen aufgrund unvorhersehbarer technischer Probleme. Das Urteil des EuGH, Az.: C-257/14, vom 17.09.2015 stärkt die Rechte von Passagieren in diesem Punkt. Von nun an muss eine Entschädigung auch dann gezahlt werden, wenn unerwartete technische Probleme die Verspätung verursachen.

Hat sich Ihr Flug verspätet oder wurde sogar annulliert?

Vereinbaren Sie einen Beratungstermin, ich helfe Ihnen bei der Durchsetzung Ihrer Rechte als Passagier.

Eine Entscheidungsbesprechung von [Anbieter­kenn­zeichnung]

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 4 (max. 5)  -  2 Abstimmungsergebnisse Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#1196

Rechtsanwalt Frank Vormbaum

Berufs­unfähigkeit

Berufs­unfähigkeit beantragen: Wann Sie bei Berufs­unfähigkeit den Leistungs­antrag stellen sollten

RechtsanwaltFrank Vormbaum

[22.03.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternIn unserem heutigen Rechtstipp informiere ich Sie darüber, wann Sie den Leistungs­antrag in der privaten Berufs­unfähigkeits­versicherung stellen sollten.

Rechtsanwalt Marcel Seifert

Abgas­skandal

Erneute Niederlage für VW: OLG Köln bejaht erneut vor­sätzliche sitten­widrige Schädigung durch den VW-Konzern

RechtsanwaltMarcel Seifert

[21.03.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDas Oberlandesgericht Köln hatte schon mit Beschluss vom 3. Januar 2019 entschieden, dass es VW im Abgas­skandal für schadens­ersatz­pflichtig hält (Az.: 18 U 70/18). Diese Rechts­auffassung bestätigte das Oberlandesgericht Köln nun mit Hinweis­beschluss vom 1. März (Az.: 16 U 146/18).

Rechtsanwalt Hermann Kaufmann

Ökologische Geld­anlage

Biogas­anbieter UDI: Sind die Anleger­gelder der UDI Biogas 2011 und der UDI Sprint Festzins gefährdet?

RechtsanwaltHermann Kaufmann

[20.03.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternNach dem vielfachen Scheitern von Anlagen im Bereich der Immobilien und Schiffs­fonds bot sich mit den „grünen Technologien“ eine Möglichkeit, zukunfts­weisend zu investieren. Aber auch hier sind die Anleger vor den Gefahren des Marktes und dem Verlust ihres Geldes nicht gefeit. So drohen die Kapital­anlagen UDI Biogas 2011 und UDI Sprint Festzins zu einem Desaster für die Anleger zu werden.

Rechtsanwalt Prof. Dr. Marco Rogert

VW Abgas­skandal

Erneuter Erfolg im Diesel­skandal: OLG Köln bestätigt vorsätzlich sitten­widrige Schädigung durch VW-Konzern

RechtsanwaltProf. Dr. Marco Rogert

[19.03.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternNachdem sich sowohl der Bundesgerichtshof als auch das Oberlandesgericht Karlsruhe in für den Verbraucher vielversprechender Weise zu dessen Rechten geäußert haben, stellt sich das Oberlandesgericht Köln in seinem Hinweis-Beschluss vom 1. März 2019 wieder auf die Seite der Betroffenen (Az. 16 U 146/18).

Rechtsanwalt Gerd Klier

Ruhestand

Vorgezogene Altersrente oder Erwerbs­minderungs­rente: Welche Rente ist die bessere Wahl

RechtsanwaltGerd Klier

[18.03.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternWer in Rente gehen will, sollte zuvor genau prüfen, für welche Rente wann die Voraus­setzungen erfüllt sind und welche Rente persönlich die beste Wahl ist.

Rechtsanwalt Robert Binder

Branchen­buch­abzocke

Branchen­verzeichnis Regionaler Telefonbuch­verlag: Rechnung wegen „Google Auffind­barkeit Vertrag“

RechtsanwaltRobert Binder

[15.03.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie OPTIMA - COMPUTER GmbH verschickt Rechnungen wegen eines „Google Auffind­barkeit Vertrag“ in Höhe von 712,81 Euro.

Rechtsanwalt Dr. Peter Meides

Meister­pflicht

Wieder­einführung der Meister­pflicht: Ist bald Schluss für viele selbstständige Handwerker ohne Meister?

RechtsanwaltDr. Peter Meides

[14.03.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternEs ist noch nicht konkret, aber gut möglich, dass in absehbarer Zukunft für viele Handwerks­berufe die Rückkehr der Meister­pflicht ansteht. Was wird dann aus selbstständigen Handwerkern ohne Meister­brief und aus Handwerks­betrieben ohne Meister? Sie haben investiert, Kredite aufgenommen und vielleicht auch Personal eingestellt. Kann man ihnen quasi von einem Tag zum anderen die Berufs­ausübung untersagen?

Rechtsanwalt Michael Winter

Strecken­radar-Mess­gerät

Was zu erwarten war! - Bundesweit erstes Strecken­radar-Mess­gerät „Section Control“ muss abgeschaltet werden

RechtsanwaltMichael Winter

[13.03.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDas Bundes­verfassungs­gericht hatte bereits im Februar zwei Beschlüsse zu Kenn­zeichen-Lese­geräten gefasst, die darauf hindeuten, dass die von mir bereits kritisierte Section Control wohl ebenfalls rechts­widrig sei.

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d1196
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!