wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche

Bankrecht, Kapitalanlagenrecht und Schadensersatzrecht | 15.11.2019

P&R-Insolvenz

Gute Nachrichten für P&R-Anleger

Nach Abschluss von Vergleichs­vereinbarungen können Gläubiger Teile des investierten Geldes zurückzubekommen

Fachbeitrag von Rechtsanwalt Guido Lenné

Alles richtig gemacht. So scheint es zumindest, denn für die Gläubiger in den insgesamt vier P&R-Insolvenz­verfahren gibt es derzeit gute Nachrichten: Sie können nach Abschluss von Vergleichs­vereinbarungen nun mit ersten Abschlags­zahlungen rechnen. Es kam zu einer Einigung zwischen der Insolvenz­verwaltung und den Gläubiger­ausschüssen in Bezug auf die Vergleichs­vereinbarungen.

Werbung

Vergleichsangebote für bisher 54.000 Gläubiger

Von den angemeldeten Forderungen gegen P&R im Wert von insgesamt mehr als drei Milliarden Euro werden die Gläubiger tatsächlich erwarten können, einen Teil ihres investierten Geldes zurückzubekommen. Seitens der Insolvenz­verwaltung wurden bislang über 80.000 Vergleichs­vorschläge an ca. 54.000 Gläubiger geschickt. Weitere Schreiben an den Rest der Gläubiger werden zeitnah folgen. Im November sollen die Forderungen formal fest­gestellt werden, für die bereits unterzeichnete Vergleichs­vereinbarungen vorliegen. Diese Feststellung ist Voraussetzung für die Teilnahme an den kommenden Abschlags­verteilungen. Die bestehenden Gläubiger­ausschüsse hatten mit deutlicher Mehrheit beschlossen, die Vergleichs­vorschläge der Insolvenz­verwaltung anzunehmen.

Die Strategie der Containerverwertung scheint aufzugehen

Dass diese Vergleichs­vorschläge keine leeren Versprechen sind, zeigt sich daran, dass der weiter­geführte Container­betrieb bis Ende des Jahres tatsächlich Erlöse von mehr als 250 Millionen Euro abwerfen soll. Zu Beginn des Insolvenz­verfahrens hatte es Widerstand gegen die Entscheidung, den Betrieb der Container­flotte aufrecht zu erhalten, gegeben. Die Alternative wäre ein Notverkauf gewesen. Doch inzwischen zeigt sich, dass die Verwertung des Container­betriebs tatsächlich Erlöse abwirft, die dann in Abschlags­zahlungen den Gläubigern zugutekommen. Der Insolvenz­verwalter hofft, auf diese Weise in den kommenden Jahren Verwertungs­erlöse von über eine Milliarde Euro zu erwirtschaften. Ob diese Summe wirklich erreicht werden kann, bleibt abzuwarten. Dennoch können sich die betroffenen Anleger darüber freuen, zumindest einen nicht geringen Teil ihrer Investition zurückzubekommen.

Werbung

OLG: Keine Ansprüche ohne Eigentumszertifikat

Auf einem Neben­schauplatz hat sich das Oberlandesgericht München zwischen­zeitlich mit der Frage der Eigentums­lage auseinandergesetzt. Damit erteilte das Gericht klagenden Anlegern eine Absage und stellte klar, dass Anleger ohne Eigentums­zertifikat weder Ansprüche auf einen Container noch gegen die nicht insolvente Schweizer P&R-Gesellschaft haben.

Wir helfen Ihnen gerne!

Um als Gläubiger einer Insolvenz sicherzustellen, dass die eigenen Ansprüche so weit wie möglich bedient werden, erfordert es viel Erfahrung, Wissen um den Ablauf solcher Insolvenz­verfahren und nicht zuletzt Finger­spitzen­gefühl. Als Fachanwalt für Bank- und Kapital­markt­recht konnte ich für meine Mandanten oft große Teile Ihres Geldes retten. Wenn Sie Forderungen in einem Insolvenz­verfahren haben, berate ich Sie in einem kostenlosen Erst­gespräch gerne zum besten Vorgehen.

Werbung

Ein Fachbeitrag von [Anbieter­kenn­zeichnung]

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0
       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#6985

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d6985
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!