wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Bitte benutzen Sie zum Drucken dieser Seite die Druckfunktion Ihres Browsers!
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Kaufrecht, Verbraucherrecht und Vertragsrecht | 18.12.2018

Verkauf von Testfahrzeugen

Neuer Skandal bei VW: Konzern verkaufte ungeprüfte Vorserien­fahrzeuge

VW hat tausende Risiko­fahrzeuge an ahnungslose Kunden verkauft

Als ob VW mit dem Abgas­skandal nicht schon genug Vertrauen verspielt hätte, setzt der Konzern noch einen oben drauf. Wie jetzt bekannt wurde, hat Volkswagen sogenannte Vorserien­fahrzeuge über einen Zeitraum von mehreren Jahren ungeprüft an Kunden verkauft.

Die Kunden wussten von nichts – auch nichts von den Risiken, die mit solchen Vorserien­fahrzeugen verbunden sein können. Zumal auch offenbar bei VW nicht bekannt ist, inwieweit sich diese Modelle von der zugelassenen Serien­produktion unter­scheiden.

VW startet Rückkaufprogramm

Wie der „Spiegel“ berichtet, sollen solche Fahrzeuge zwischen 2006 und 2015 verkauft worden sein. 9.000 Fahrzeuge der Baujahre 2010 bis 2015 sollen von Prüfern als Risiko­fahrzeuge eingestuft worden sein. Seit 2016 sollen die Vorfälle in dem Konzern bekannt sein, ein Rückkauf­programm startet VW allerdings erst jetzt. Zudem soll das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) einen Rückruf für rund 4.000 dieser Fahrzeuge verpflichtend angeordnet haben.

Begründung: „Unklarer Bauzustand“

VW-Käufer müssen sich also nicht wundern, wenn sie Post von Volkswagen erhalten und ihnen der Rückkauf ihres Pkw angeboten wird. Dies wird in den Schreiben damit begründet, dass der Bauzustand möglicher­weise nicht dem zum Vermarktungs­zeitpunkt aktuellen Serienstand entsprochen hat. Der Kunde soll sich dann zur weiteren Abwicklung an eine Telefon-Hotline wenden.

Abgasmanipulation auch bei Test-Fahrzeugen nicht ausgeschlossen

Die Rückk­aufaktion hat also erstmal nichts mit dem Diesel­skandal zu tun. Allerdings schließt das eine das andere nicht aus. So kann ein Fahrzeug nicht nur von Abgas­manipulationen betroffen sein, sondern als i-Tüpfelchen kann es sich auch noch um ein solches Test-Fahrzeug handeln. So ist es jetzt einem Mandanten von Brüllmann Rechts­anwälte ergangen. Bei seinem Fahrzeug wurden nicht nur die Abgaswerte manipuliert, sondern es entspricht auch nicht der zugelassenen Serien­fertigung. „Es ist schon unglaublich, was bei VW in den vergangenen Jahren offenbar alles möglich war und wie Kunden getäuscht wurden“, sagt Rechtsanwalt Frederick M. Gisevius, der den Mandanten im Abgas­skandal vertritt.

Anwaltstipp: Rückkaufangebot genau prüfen

Schadens­ersatz­ansprüche dürften sich sowohl für die durch den Abgas­skandal geschädigten VW-Kunden ergeben als auch für die Verbraucher, denen solche Test­fahrzeuge verkauft wurden. „In beiden Fällen wurden die Kunden von VW getäuscht. Dass sich VW aufgrund der Abgas­manipulationen schadens­ersatz­pflichtig gemacht haben, haben inzwischen zahlreiche Gerichte entschieden. Bei den Vorserien­fahrzeugen sollten die betroffenen Kunden genau auf das Rückkauf­angebot achten. Eine Nutzungs­entschädigung für die gefahrenen Kilometer dürfte VW hier nicht abziehen, sondern müsste den vollen Kaufpreis erstatten“, so Rechtsanwalt Gisevius.

Sprechen Sie uns an

Die Kanzlei Brüllmann Rechts­anwälte ist Kooperations­partner der IG Diesel­skandal und bietet Ihnen eine kostenlose Erst­ein­schätzung Ihrer Möglichkeiten an. Sprechen Sie uns an.

Mehr Informationen: www.bruellmann.de/faelle/vw-abgasskandal/

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 5 (max. 5)  -  1 Abstimmungsergebnis Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#6075

Rechtsanwalt Frank Vormbaum

Fahrverbot

Fahrverbot vermeiden: Spielen Sie auf Zeit

RechtsanwaltFrank Vormbaum

[18.04.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternIn unserer heutigen Ausgabe möchte ich davon berichten, welche Möglichkeiten Sie bezüglich eines drohenden Fahrverbots haben, wenn es eigentlich keine Möglichkeit mehr gibt.

Rechtsanwalt Philipp Neumann

Abgas­skandal

Daimler AG: 60.000 Mercedes GLK CDI 220 der Abgasklasse Euro 5 manipuliert?

RechtsanwaltPhilipp Neumann

[17.04.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie Daimler AG steht unter Verdacht, die Software von 60.000 Mercedes GLK CDI 220 der Abgasklasse Euro 5 manipuliert zu haben.

Rechtsanwalt Dr. Peter Meides

SOKA-Bau

Maler­arbeiten und Hausmeister­tätigkeiten: Kann die SOKA-Bau dafür Beiträge verlangen?

RechtsanwaltDr. Peter Meides

[16.04.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternWenn die Sozialkasse klagt, sind die Arbeits­zeiten entscheidend.

Rechtsanwalt Gerald Freund

Auslands­vermögen

Spaniens Steuer­erklärung zum Auslands­vermögen Modelo 720 - Sitzen Sie auch auf einer Zeitbombe?

RechtsanwaltGerald Freund

[15.04.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDas Modelo 720, die 'Declaración sobre bienes y derechos situados en el extranjero', ist eine der umstrittensten steuerlichen Verpflichtungen, die in Spanien residente Personen zu erfüllen haben.

Rechtsanwalt Robert Binder

Branchen­buch­abzocke

firmensuche24.net: Firmensuche24 stellt Rechnung für Standard Plus Eintrag

RechtsanwaltRobert Binder

[12.04.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie Firmensuche24 stellt wegen eines Standard Plus Eintrags Rechnungen, die mit Gesamtkosten von 984,00 Euro netto verbunden sind.

Rechtsanwalt Guido Lenné

Abgas­skandal

Viereinhalb Jahre Diesel­skandal im Hause VW und kein Ende in Sicht

RechtsanwaltGuido Lenné

[11.04.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternVor etwa viereinhalb Jahren wurde bekannt, dass der von VW entwickelte Motor „EA189“, der in zahlreichen Fahrzeugen von VW – aber auch bei Audi, Skoda und Seat – verbaut wurde, eine illegale Abschalt­einrichtung enthält.

Rechtsanwalt Frank Vormbaum

Berufs­unfähigkeit durch Unfall

Die Besonderheiten bei Eintritt der Berufs­unfähigkeit durch einen Unfall

RechtsanwaltFrank Vormbaum

[10.04.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternIn unserem heutigen Rechtstipp informiere ich Sie über die Besonderheiten bei Eintritt der Berufs­unfähigkeit durch einen Unfall und die Durch­setzung Ihrer Ansprüche aus einer privaten Berufs­unfähigkeits­versicherung.

Rechtsanwalt Hermann Kaufmann

Aufklärungsp­flicht

Anlage­beratung: Abgelehnte Prospekt­lektüre entbindet Anlage­berater nicht von Aufklärungsp­flicht

RechtsanwaltHermann Kaufmann

[09.04.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternWährend den Gesprächen über die Anlage mit dem Berater erhalten die meisten Kunden der Banken und Sparkassen die Wertpapier- bzw. Produkt­prospekte. Diese enthalten allen wesentlichen Informationen über das Anlage­produkt, das gekauft werden soll. Dieses Prospekt wird jedoch von den meisten Kunden als reiner Papierkram verstanden und ist ihnen daneben auch zu umfangreich und unverständlich.

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d6075
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!