wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche

Aktienrecht, Bankrecht, Kapitalanlagenrecht und Schadensersatzrecht | 10.02.2017

VW-Abgas-Skandal

Schadenersatz für Kursverlust bei VW-Aktien: Wann VW-Aktionäre ihre Kursverluste von VW ersetzt verlangen können

Die Zeit ist reif: VW-Aktionäre setzen sich zur Wehr
Fachbeitrag von Rechtsanwalt Guido Lenné

Bei der Bericht­erstattung über mögliche Schadens­ersatz-Ansprüche aus dem VW-Abgas-Skandal richtet sich der Blick vor allem auf die Fahrzeug­halter. Zum Kreis der Geschädigten zählen aber auch die VW-Aktionäre. Zwar erholte sich der Kurs der Volkswagen-Stammaktie (WKN 766400) zwischen­zeitlich wieder, dennoch verlor die Aktie seit dem Bekannt­werden der Manipulation am 19.09.2015 erheblich an Wert.

Wenn die Gerichte bestätigen, dass der VW-Konzern gegen die Mitteilungs­pflichten nach dem Wertpapier­handels­gesetz verstieß, haben Aktionäre gute Chancen den Kursverlust von VW ersetzt zu bekommen.

Werbung

Ermittlungs­verfahren gegen VW-Vorstand in Deutschland und den USA

Wenige Tage vor der VW-Haupt­versammlung am 22. Juni 2016 erstattete die Bundes­finanz­aufsicht Bafin Straf­anzeige gegen den gesamten VW-Vorstand. Daraufhin leitete die Staats­anwaltschaft Braunschweig gegen den früheren Konzernchef Martin Winterkorn und seinen Markenchef Herbert Diess ein Ermittlungs­verfahren ein.

Ermittlungs­verfahren gegen VW-Führungs­kräfte laufen auch in den USA. So wurde erst Anfang Januar 2017 ein VW-Manager festgenommen. Die New York Times schreibt in ihrer Ausgabe vom 09.01.2017, aus der Anklage­schrift gehe hervor, dass der Vorstand schon viel früher als bisher bekannt von den illegalen Abschalt­einrichtungen erfuhr und im Juli 2015 beschloss, sämtliche Vorwürfe zu verschleiern.

Welche Rechte Sie als VW-Aktionär haben

Sollte sich der Verdacht bestätigen, dass VW zu spät damit herauskam, dass Straf­zahlungen wegen manipulierter Abgaswerte drohen, dann würde in diesem Fall ein Verstoß gegen die gesetzliche Informations­pflicht nach Paragraf 15 des Wert­papier­handels­gesetzes (WpHG) vorliegen. Dies hätte zur Folge, dass für die VW-Aktionäre, ein gesetzlicher Anspruch auf Schadens­ersatz besteht.

VW-Aktionäre sollten zeitnah ihre Ansprüche geltend machen

Aktuell liegen dem Landgericht (LG) Braunschweig 170 Schadens­ersatz­klagen von Anlegern gegen VW vor, mit einem Gesamt­volumen von bislang 4 Milliarden Euro. Die Antwort aber auf die Frage, welcher VW-Aktionär welche Ansprüche geltend machen kann, ist auf Grund der komplexen Problematik und der derzeit noch sehr unterschiedlichen Rechts­auffassungen nicht pauschal zu beantworten. Das beginnt bei einem festzulegenden Kurs­differenz­schaden, kann aber auch auf eine vollständige Rück­abwicklung des Kaufs hinaus­laufen, wie es die Rechtsprechung des Bundes­gerichts­hofs zeigte (BGH Urteil vom 13. Dezember 2011, Az. XI ZR 51/19).

Werbung

Kostengünstig klagen durch Teilnahme an einem Muster­verfahren

Eine kosten­günstige Alternative zur eigenen Klage ist die Teilnahme an einem Muster­verfahren nach dem Kapital­anleger-Muster­verfahrens­gesetz (KapMuG). Hierbei werden Tatsachen- und Rechts­fragen einheitlich durch das Gericht entschieden. Dies wiederum reduziert Anwalts- und Gerichts­kosten.

Wenn Sie als VW-Aktionär an einem solchen Muster­verfahren teilnehmen wollen, dann sprechen Sie uns an. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Ein Fachbeitrag von [Anbieter­kenn­zeichnung]

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 5 (max. 5)  -  1 Abstimmungsergebnis Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0
       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!
Rechtsanwalt Ulf Böse

Konsumenten­kredite

Der Widerrufs­joker bei Konsumenten­krediten

RechtsanwaltUlf Böse

[28.04.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDer Widerrufs­joker findet derzeit große Beachtung, weil er Verbrauchern dabei hilft, teure Immobilien­kredite loszuwerden, wobei der wirtschaftliche Vorteil aus dem Widerruf regelmäßig im fünfstelligen Bereich liegt. Weitestgehend unbeachtet blieb bislang die Tatsache, dass auch alle anderen Darlehen (Konsumenten­kredite), die keine Immobilien finanzieren, widerrufen werden können.

Rechtsanwalt Peter Hahn

Darlehens­verträge

Kreis­parkasse Esslingen-Nürtingen zur Rück­abwicklung eines neueren Darlehens­vertrags verurteilt

RechtsanwaltPeter Hahn

[27.04.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDas Landgericht Stuttgart hat mit Urteil vom 10. April 2017 erneut eine Sparkasse zur Rück­abwicklung eines sogenannten Neu­vertrages verurteilt.

Rechtsanwalt Dr. Martin Heinzelmann

Bauspar­vertrag

Bauspar­kassen dürfen nicht alle Bauspar­verträge per se kündigen

RechtsanwaltDr. Martin Heinzelmann

[26.04.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBauspar­vertrag gekündigt? Bauspar­kunden der Wüstenrot, LBS u.a. Bauspar­kassen aufgepasst! Die Urteile des Bundes­gerichts­hofs in Sachen gekündigter Bauspar­verträge vom 21. Februar 2017 (XI ZR 272/16 und XI ZR 185/16) schienen auf den ersten Blick – der damaligen Presse­mitteilung des BGH folgend – eindeutig.

Rechtsanwalt Robert Binder

Branchenbuchabzocke

gelbesbranchenbuch.com: GBB Ltd. mit „Gelbes Branchenbuch“ wieder auf Kundenfang

RechtsanwaltRobert Binder

[26.04.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie GBB Ltd. ist mit „Gelbes Branchenbuch“, das auf der Webseite gelbesbranchenbuch.com erscheint, auf Kundenfang. Wer als Gewerbetreibender nicht aufpasst, läuft hier in eine Vertragsfalle, die insgesamt mindestens 2.340,- Euro netto kostet.

Bearbeitungs­gebühren

Bauspar­kassen müssen Bearbeitungs­gebühren zurück­erstatten

RechtsanwältinElke Schubert

[25.04.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDas Bau­spar­darlehen, das fast jeder Häusleb­auer abgeschlossen hat, ist wegen Gebühren, in die rechtliche Kritik geraten.

Rechtsanwalt Arthur R. Kreutzer

Insolvenz

Insolvenz­verfahren der German Pellets GmbH ist eröffnet - Masse­unzulänglichkeit liegt vor

RechtsanwaltArthur R. Kreutzer

[24.04.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternAm 1. Mai wurde das reguläre Insolvenz­verfahren über die German Pellets GmbH am Amtsgericht Schwerin eröffnet (Az. 580 IN 64/16).

Rechtsanwalt Florian Hitzler

Abmahnung

Achtung Abmahnung durch den VDAK – Möglichkeiten der Händler

RechtsanwaltFlorian Hitzler

[21.04.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssterneBay-Händler müssen aufpassen. Derzeit mahnt der VDAK, Verein Deutscher und Ausländischer Kaufleute e.V., Händler wegen vermeintlichen Verstößen gegen Garantie­bedingungen ab und fordert die Abgabe einer straf­bewehrten Unterlassungs­erklärung.

Rechtsanwalt Dr. Martin Heinzelmann

Darlehens­widerruf

„Ewiges Widerrufs­recht“: Darlehens­verträge der Waiblinger Kreis­spar­kasse und anderer Sparkassen auch heute noch widerrufbar

RechtsanwaltDr. Martin Heinzelmann

[20.04.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternTop-Chance für Darlehens­nehmer der Waiblinger Kreis­spar­kasse (und anderer Sparkassen bundesweit): Bei Baudarlehen, die zwischen dem 11.06.2010 und dem 20.03.2016 bei der Kreis­spar­kasse Waiblingen und bei anderen Sparkassen geschlossen wurden, kann auch heute häufig noch ein sogenanntes „ewiges Widerrufs­recht“ bestehen!

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d3784
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!

Jetzt Fan bei Facebook werden und mit dem
Deutschen Anwaltsregister
immer auf dem Laufenden bleiben!

Ich bin schon Fan.