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Versicherungsrecht | 18.08.2017

Schlafapnoe

Obstruktives Schlafapnoe-Syndrom: Neue Operations­methode nun auch in Deutschland!

Neue Operations­methode verspricht bessere Heilung­schancen

Fachbeitrag von Rechtsanwältin Almuth Arendt-Boellert

Nächtliches Schnarchen ist nicht nur störend, häufig gefährdet es auch die Gesundheit ernsthaft und wirkt sich sogar lebens­gefährdend aus. Kommt es beim Schnarchen mehrfach zu Atem­aussetzern, schützt sich der Körper durch einen Weckreflex. Der Mensch holt erst dann wieder Luft. Ständiger Sauerstoff­mangel und zu wenig Tiefschlaf fordern ihren Preis: Der gestresste Körper reagiert häufig mit Bluthoch­druck, Herz­beschwerden, depressiver Verstimmtheit. Häufige Diagnose: „Obstruktives Schlafapnoe-Syndrom“ (OSAS).

Die Operation des Kiefers als letzter Ausweg

Konventionelle Hilfsmittel wie Atemmaske und Protrusions­schiene können bei Schlafapnoe helfen. Verhelfen diese aber nicht zu ausreichender Linderung, bleibt nur die Kiefer-OP. Bei der sogenannten Umstellungs­osteotomie werden die Kiefer­knochen in der Operation nach vorne verlagert, die verengten Atemwege erweitert. Besonders erfolgversprechend soll hierbei die Methode der rotierenden Kiefer­vor­verlagerung (das sogenannte Rotation Advancement) sein. Diese spezielle Methode verspricht eine besonders weite Öffnung der Atemwege und deshalb noch bessere Heilung­schancen.

Operation nun auch in Deutschland

Das Angebot eines in der Schweiz praktizierenden Operateurs (wir berichteten hierzu in einem früheren Beitrag) hat im preis­attraktiveren Gesundheits­markt in Deutschland mittlerweile ernst­zunehmende Wettbewerber gefunden. Diese Operation wird nun auch in Deutschland von verschiedenen Ärzten angeboten und häufiger praktiziert.

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