wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Zivilrecht und Zwangsvollstreckungsrecht | 03.03.2016

Info Pfändungstabelle

Pfändungstabelle: Wie hoch ist der Selbstbehalt bei einer Pfändung?

Informationen zur Pfändungstabelle

Die bundesweit einheitlich geregelte Pfändungstabelle regelt das Existenzminimum, das dem Schuldner im Fall der Pfändung seines Arbeitseinkommens verbleibt. Wir erklären, wie hoch die Pfändungsgrenzen sind und was bei drohender Pfändung zu beachten ist. Eine Pfändungstabelle 2016 gibt es übrigens nicht. Die derzeit aktuelle Pfändungstabelle ist auf refrago.de veröffentlicht. Sie können mit dem Pfändungsrechner auf refrago.de berechnen, wie viel Geld gepfändet werden kann.

Werbung

§ 850 c ZPO (Zivilprozessordnung) ist die Grundlage für die Pfändungstabelle. Darin wird aufgeschlüsselt, welcher Anteil am Arbeitseinkommen unter Berücksichtigung der gesetzlichen Unterhaltspflichten beim Schuldner der Pfändung verbleibt. Mit steigendem Einkommen erhöhen sich auch die Pfändungsgrenzen. So soll neben der Gewährung des Existenzminimums des Schuldners dieser weiterhin zur Arbeit motiviert werden.

Pfändungsfreigrenze

Nettoeinkommen bis 1.079,99 Euro sind pfändungsfrei. Ab 1.080,00 Euro beginnt die Pfändung mit dem Betrag von 4,28 Euro. Proportional steigend mit dem Einkommen erhöht sich der Pfändungsbetrag, auf den zugegriffen werden kann. Bei einem Nettoeinkommen von 3.292,09 Euro beträgt dieser 1.551,28 Euro. Der Mehrbetrag über 3.292,09 Euro kann vollständig gepfändet werden.

Gesetzliche Unterhaltspflichten

Bei der Pfändung sind stets die vorrangigen gesetzlichen Unterhaltspflichten zu berücksichtigen. Gesetzliche Unterhaltspflichten können u.a. gegenüber Verwandten in gerade Linie (Eltern, Kinder, Enkel) und gegenüber Ehegatten bzw. Lebenspartnern in eingetragener Lebenspartnerschaft bestehen.

Sofern der Schuldner Unterhalt zahlt, vermindert sich der pfändbare Teil seines Einkommens. Freiwillige Unterhaltszahlungen, zu denen keine gesetzliche Verpflichtung besteht, sind unbeachtlich – so z.B. freiwillige Zahlungen an Geschwister oder Schwiegereltern.

Pauschalisierte Unterhaltsbeträge

Da die Pfändungstabelle lediglich pauschale Unterhaltspflichten nach der Anzahl der Personen, für die Unterhalt gezahlt werden muss, beziffert, kann sich eine erhebliche Differenz zwischen dem vom Schuldner tatsächlich gezahlten Unterhalt und der in der Tabelle berücksichtigten Höhe ergeben. Denn die Höhe von Unterhaltszahlungen wird immer im konkreten Einzelfall unter Berücksichtigung einer Vielzahl von Faktoren berechnet und stimmt nicht unbedingt mit den in den Unterhaltstabellen als Orientierung benannten Beträgen überein. Diese Pauschalisierung im Pfändungsrecht ist aber vom Gesetzgeber gewollt, so dass es bei der pauschalisierten Betrachtungsweise bleibt und der Gläubiger keine höhere Zahlung mit dem Argument, dass ein geringerer Unterhalt gezahlt werde, erwirken kann.

Werbung

Das Pfändungsschutzkonto

Wem als Schuldner die Pfändung droht, der hat die Möglichkeit, ein Pfändungsschutzkonto – das so genannte „P-Konto“ – bei seiner Bank einzurichten. Ein solches Pfändungsschutzkonto gewährt einen Basispfändungsschutz – unabhängig von der Art des Zahlungseingangs – von 1.073,88 Euro. Das Konto ist also vor Zugriffen durch Pfändung bis zu dieser Höhe geschützt – unabhängig davon, ob es sich um Einkünfte aus Arbeitseinkommen, Sozialeinkommen oder sonstige Einkünfte handelt. Bei höherem Pfändungsschutzbedarf hat der Schuldner die Möglichkeit, beim örtlich zuständigen Amtsgericht einen erweiterten Basisschutz für sein Konto zu beantragen.

Das P-Konto hat den Vorteil, dass das Konto nicht mehr gesperrt wird und das Konto trotz eingeleiteter Zwangsvollstreckungsmaßnahmen weiter für den normalen Zahlungsverkehr des Schuldners genutzt werden kann. Der Schuldner braucht nicht mehr gesondert Pfändungsschutz bei Gericht beantragen.

Banken sind dazu verpflichtet, ein solches P-Konto auf Antrag einzurichten. Die Umwandlung hat innerhalb weniger Tage zu erfolgen.

Pfändungstabelle 2016 - Aktuelle Pfändungstabelle

Eine Pfändungstabelle 2016 gibt es nicht!. Hier finden Sie die derzeit aktuelle Pfändungstabelle 2015, die seit dem 1.7.2015 gilt. Eine neue Pfändungstabelle gibt es voraussichtlich erst zum 1.7.2017.

Pfändungsrechner

Sie können mit dem Pfändungsrechner berechnen, wie viel Geld gepfändet werden kann.

Werbung

Quelle: DAWR/we
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 5 (max. 5)  -  1 Abstimmungsergebnis Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#2120

Rechtsanwältin Sabine Burges

Bearbeitungs­gebühren in Unternehmer­darlehen

Unternehmer­darlehen: BGH erklärt Bearbeitungs­gebühren in Unternehmer­darlehen für unwirksam

RechtsanwältinSabine Burges

[17.11.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternNachdem der Bundesgerichtshof bereits in den beiden Entscheidungen XI 348/13 und XI ZR 17/14 vom jeweils 28. Oktober 2014 Bearbeitungs­gebühren in Verbraucher­darlehen für unzulässig befunden hat, war bislang nicht geklärt, ob Bearbeitungs­gebühren zulässig sind, wenn es sich beim Darlehens­nehmer nicht um einen Verbraucher, sondern einen Unternehmer handelt.

Rechtsanwalt Robert Binder

Branchen­buch­abzocke

www.clever-gefunden.com: deal UP beauftragt EuroT­reuhand Inkasso GmbH

RechtsanwaltRobert Binder

[16.11.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie vom Unternehmen deal UP beauftragte EuroT­reuhand Inkasso GmbH droht bei nicht frist­gerechter Zahlung des offenen Rechnungsbetrags mit einem negativem SCHUFA-Eintrag.

Rechtsanwalt Peter Hahn

Immobilien-Darlehens­verträge

LG Paderborn: Sparkasse Paderborn-Detmold zur Rück­abwicklung von sieben Immobilien-Darlehens­verträgen verurteilt

RechtsanwaltPeter Hahn

[15.11.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDas Landgericht Paderborn hat mit Urteil vom 18. Oktober 2017 - 4 O 138/17 - die Zwangs­voll­streckung der Sparkasse Paderborn-Detmold aus einer Grundschuld überwiegend für unzulässig erklärt.

Rechtsanwalt Frank Vormbaum

Chronisches Erschöpfungs­syndrom

Berufs­unfähigkeit: CFS und Chronisches Erschöpfungs­syndrom

RechtsanwaltFrank Vormbaum

[14.11.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternIn unserem heutigen Beitrag informiere ich Sie über Ansprüche aus einer privaten Berufs­unfähigkeits­versicherung bei CFS oder chronischem Erschöpfungs­syndrom.

Rechtsanwalt Dr. Ronny Jänig

Neues Gesetz

Gesetz zur Verhinderung des Missbrauchs von Vater­schafts­anerkennungen

RechtsanwaltDr. Ronny Jänig

[13.11.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie Bundes­regierung hat ein neues Gesetz erlassen, um dem Missbrauch von Vater­schafts­anerkennungen den Kampf anzusagen.

Rechtsanwalt Guido Lenné

Raten­schutz­versicherung

„Ewiges“ Widerrufs­recht: Einmal­betrag für Raten­schutz­versicherung kann zurück gefordert werden

RechtsanwaltGuido Lenné

[10.11.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternVerbraucher mit einer Raten­schutz­versicherung können diese auch heute noch loswerden. Den Verbrauchern steht das „ewige“ Widerrufs­recht zu, sodass die Versicherungen widerrufen werden können.

Rechtsanwalt Florian Hitzler

Schadens­ersatz

Deutsche S&K Sachwerte: Geschädigte Anleger erhalten Schadens­ersatz

RechtsanwaltFlorian Hitzler

[09.11.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDurch den S&K-Skandal haben etliche Anleger viel Geld verloren. Ein von BRÜLLMANN Rechts­anwälte erstrittenes aktuelles Urteil des Ober­landes­gerichts Hamm dürfte den geschädigten Anlegern wieder Mut machen.

Rechtsanwalt Dr. Ronny Jänig

Online­handel

E-Commerce-Recht: Sofort­überweisung als einzige unent­geltliche Zahlungsart für Kunden unzumutbar

RechtsanwaltDr. Ronny Jänig

[08.11.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternEine Sofort­überweisung als einziges unent­geltliches Zahlungs­mittel beim Online-Einkauf ist unzulässig, urteilten die Richter am Bundes­gerichts­hof. Das liegt vor allem daran, dass die AGB der Banken in der Regel die Sofort­überweisung verbieten.

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d2120
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!