wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Sozialversicherungsrecht und Versicherungsrecht | 24.01.2017

Anwalt Kinder­wunsch

Anwaltsliste zur Kinderwunschbehandlung: Welcher Anwalt hilft, wenn meine Kranken­kasse oder private Kranken­versicherung die Kosten­erstattung für eine künstliche Befruchtung verweigert?

Rechtsanwalt berät zu versicherungs­rechtlichen Fragen bei „künst­licher Befruchtung“

Gesetzliche Kranken­kasse und private Kranken­versicherung beteiligen sich an den Kosten für eine geplante Kinderwunsch­behandlung – unter bestimmten Voraussetzungen. Wenn Ihre Kranken­kasse jedoch Ihren Antrag auf Beteiligung an den Behandlungs­kosten für die geplante „künstliche Befruchtung“ ablehnt, können Sie diesen Bescheid über­prüfen lassen. In vielen Fällen ist der Ablehnungs­bescheid rechtswidrig, so dass Sie die Möglichkeit haben, Ihren Anspruch auf Kosten­beteiligung juristisch durchzusetzen.

Werbung

Zwar beteiligen sich die gesetz­lichen Kranken­kassen seit einer Reform im Jahr 2004 nur noch zu 50 % an den Behandlungs­kosten von reproduktions­medizinischen Behandlungen (der so genannten „künstlichen Befruchtung“ bzw. Kinderwunsch­behandlung). Jedoch ist dies angesichts der hohen Behandlungs­kosten immer noch eine Summe, auf die Paare, die auf eine solche Behandlung zur Erfüllung ihres Kinderwunschs angewiesen sind, nicht verzichten können.

Voraus­setzung für Erstattung von Behandlungs­kosten

Die gesetz­lichen Voraussetzungen, die ein Paar erfüllen muss, um einen entsprechenden Anspruch auf Kosten­erstattung gegen ihre Kranken­kasse geltend machen zu können, sind hoch. So kann die Leistung wegen zu hohen Alters (40 Jahre im Fall der Ehefrau bzw. 50 Jahre im Fall des Mannes) versagt werden.

Ferner muss die Fertilitäts­störung nachgewiesen werden, aus der sich ergibt, dass ohne eine entsprechende medizinische Behandlung der Kinder­wunsch nicht erfüllt werden kann. In diesem Zusammen­hang gibt es häufig Auseinander­setzungen über das Spermio­gramm, das von den Kranken­kassen in der Regel nach den für die Indikation der Notwendigkeit der Kinderwunsch­behandlung ungeeigneten WHO-Kriterien gewertet wird, so dass sie oftmals unzutreffend von einem guten Spermio­gramm ausgehen und die Kosten­beteiligung deshalb verweigern.

Hinreichende Wahrscheinlich­keit für Behandlung­serfolg

Auch muss eine hinreichende Wahrscheinlich­keit dafür bestehen, dass die Behandlung auch zur Schwanger­schaft führen kann. Die Kranken­kasse muss den Behandlung­splan des Arztes genehmigen.

Welche Behandlungs­methoden werden unterstützt?

Die Kranken­kassen unterstützen auch längst nicht alle Behandlungs­methoden. Bei alter­nativen oder neuen Methoden ist die Genehmigung schwer zu erreichen (z.B. Assisted Hatching, Kryokonservierung, Glue/UTM). Zu den konservativen Behandlungs­methoden zählen hingegen die In-vitro-Fertilisation (IVF), die intracytoplasmatische Spermien­injektion (ICSI) und die intrauterine Insemination (IUI). Auch diagnostische Unter­suchungen wie die Polkörper­diagnostik (PKD) und die Präimplantations­diagnostik (PID) können von der Kranken­kasse unterstützt werden.

Werbung

Wie viele Behandlungs­versuche werden bezahlt?

Weitere typische Probleme mit der Kranken­kasse können bei der Frage entstehen, wie viele Behandlungs­versuche die Kranken­kasse unterstützen muss. Dies sind beispielsweise bei der In-vitro-Fertilisation (IVF) in der Regel bis zu drei Behandlungs­maßnahmen, bei der intracytoplasmatische Spermien­injektion (ICSI) bis zu drei Maßnahmen und bei der Insemination im Spontan­zyklos bis zu acht Behandlungen.

Höhere Kosten­erstattung von privaten Kranken­versicherungen

Besteht eine private Kranken­versicherung, erstattet diese in der Regel mehr als 50 % der Behandlungs­kosten – wenn sie denn zur Zahlung verpflichtet ist. Bei privaten Kranken­versicherungen sind die Leistungs­voraussetzungen auch weniger starr als bei den gesetz­lichen Kranken­kassen geregelt. Dies kann für betroffene Paare zwar einerseits eine höhere Aussicht auf eine Kosten­beteiligung bedeuten, führt aber auch aufgrund des höheren Interpretations­spielraums zu einer größeren Unsicher­heit im Einzelfall, ob die Entscheidung der Kranken­versicherung recht­mäßig ist oder ob gegen sie juristisch vorgegangen werden kann.

So besteht bei einer privaten Versicherung unter anderem hinsichtlich der Alters­grenzen eine wesentlich größere Flexibilität. Es gibt keine feste Grenze, sondern die Patientin kann mit Sachverständigen­gutachten nachweisen, dass noch eine hinreichende Fruchtbarkeit besteht und somit auch in etwas höherem Alter noch eine Beteiligung ihrer Kranken­versicherung an den Behandlungs­kosten durchsetzen.

Eine Kosten­erstattung darf auch nicht allein mit dem Argument verweigert werden, dass bereits ein Kind vorhanden ist. Auch bei bereits erfülltem Kinder­wunsch kann der Wunsch nach einem weiteren Kind eine erstattungs­fähige Kinderwunsch­behandlung recht­fertigen.

Werbung

Versicherungs­probleme bei „Misch­fällen“

Sind die Ehepartner unterschiedlich versichert, d.h. der eine Partner gesetzlich und der andere Partner privat kranken­versichert (so genannter „Mischfall“), so führt das in vielen Fällen zu Problemen mit der Kosten­erstattung, da beide Versicherungen auf die jeweils andere Versicherung verweisen. Dies kann dazu führen, dass die private Kranken­versicherung die Leistung unter Berufung auf das Verursacher­prinzip ablehnt, wenn der bei ihr versicherte Ehepartner gesund ist und die Unfrucht­barkeit beim anderen Partner liegt.

Rechtsanwalt berät zu Kosten­erstattungsfragen

Wenn die Kranken­kasse oder die private Kranken­versicherung eine Kosten­beteiligung an Ihrer Kinderwunsch­behandlung ablehnt oder eine zu geringe Beteiligung in Aussicht stellt, so können Sie dies von Ihrem Rechtsanwalt prüfen lassen. Der Anwalt kann die Begründung der Kranken­kasse auswerten und Sie zu den von Ihnen zu erfüllenden Voraussetzungen zur Kosten­erstattung beraten und Ihre Ansprüche gegenüber Kranken­kasse und Kranken­versicherung durchsetzen – damit die Kinderwunsch­behandlung doch noch finanziert werden kann.

Liste von Rechtsanwälten und Rechtsanwalts­kanzleien zum Thema Kinderwunschbehandlung und Kostenerstattung bei künstlicher Befruchtung

An diese Rechtsanwälte und Rechtsanwalts­kanzleien können Sie sich wenden, wenn Sie rechtliche Fragen rund um den Kinderwunsch haben:

Anwälte aus Hessen
Anwälte aus Bayern
Anwälte aus Berlin
Anwälte aus Schleswig-Holstein
Anwälte aus Nordrhein-Westfalen
Anwälte aus Niedersachsen
Anwälte aus Hamburg
Anwälte aus Baden-Württemberg

Die Liste der hier genannten Rechtsanwälte und Rechtsanwalts­kanzleien ist als Empfehlung zu verstehen und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es gibt viele weitere Rechtsanwälte und Rechtsanwalts­kanzleien, an die Sie sich wenden können, wenn Sie rechtliche Fragen rund um den Kinderwunsch haben.

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 4.5 (max. 5)  -  4 Abstimmungsergebnisse Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!
Rechtsanwalt Frank Baranowski

Schon­vermögen

Beratungs- und Verfahrens­kostenhilfe (VKH): Grenze für die Verwertung von Vermögen bei Verfahrens­kostenhilfe angehoben

RechtsanwaltFrank Baranowski

[22.05.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternIn bestimmten Fällen besteht die Möglichkeit, für ein Scheidungs­verfahren oder andere familien­gerichtliche Verfahren staatliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Kündigung

Erkrankung des Hundes: Wenn Tierliebe den Arbeits­platz gefährden kann…

RechtsanwältinPia-Alexandra Kappus

[19.05.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDas LAG Nürnberg (Az. 5 Sa 59/16 ) hatte zu dieser Thematik folgenden Fall zu entscheiden: Als der Hund des Klägers einen Schlag­anfall erlitt, kontaktierte der Kläger seinen Arbeitgeber telefonisch und bat um einen Tag Urlaub. Der Arbeitgeber lehnte dies ab.

Rechtsanwalt Florian Hitzler

Beteiligungen an Ökofonds

Nachhaltige Geldanlage: Aquila Capital Fonds und die Möglichkeiten der Anleger

RechtsanwaltFlorian Hitzler

[18.05.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternKapital­anlegern geht es heutzutage oftmals nicht mehr nur um eine schöne Rendite. Nach Möglichkeit soll das Geld auch nachhaltig investiert werden, z.B. in regenerative Energie­quellen. Wenn sich Umwelt­schutz und Rendite unter einen Hut bringen lassen, erscheint das auf den ersten Blick oft nach einer gelungenen Kapital­anlage.

Rechtsanwalt Ulf Böse

Darlehens­verträge

Widerrufs­joker 2.0: Darlehen ab 11/2002 noch heute widerrufen!

RechtsanwaltUlf Böse

[17.05.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternEin Darlehen zu widerrufen geht schnell und bringt Ihnen im besten Fall mehrere Tausend Euro. In vielen Darlehens­verträgen lassen sich fehlerhafte Widerrufs­belehrungen finden. Durch die Fehler fängt die zwei­wöchige Wider­rufs­frist nicht an zu laufen. Der Verbraucher hat somit mehr oder minder unbegrenzt die Möglichkeit, das Darlehen zu widerrufen.

Rechtsanwältin Daniela Müller

Tiere im Erbrecht

Tierischer Nachlass: Kann ich meine Katze eigentlich zum Erben einsetzen?

RechtsanwältinDaniela Müller

[16.05.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternNach dem eigenen Tod möchte man seine Katze gut versorgt wissen. Wie wäre es also, sie als den Erben seines Vermögens zu benennen? Geht das denn?

Rechtsanwalt Hartmut Göddecke

Insolvenz

Insolvenz­verfahren der EGI Euro Grundinvest AG ist eröffnet

RechtsanwaltHartmut Göddecke

[15.05.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternNachdem der Insolvenz­antrag vor fast vier Monaten beim Amtsgericht München gestellt worden ist, wurde am 04.05.2017 das Insolvenz­verfahren eröffnet. Der Münchener Rechtsanwalt Rolf Pohlmann hat die Aufgabe des Insolvenz­verwalters übernommen. Eine ähnliche Rolle hat er schon bei anderen Unternehmen übernommen, die von Malte Hartwieg mit organisiert worden waren. Anleger sollten ihre Forderungen zur Insolvenz­tabelle anmelden.

Rechtsanwalt Peter Hahn

Widerruf von Darlehens­verträgen

LG Frankfurt: ING-DiBa AG erkennt Anspruch auf Rück­abwicklung eines Darlehens an

RechtsanwaltPeter Hahn

[12.05.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDas Landgericht Frankfurt/M. hat durch Anerkenntnis­urteil vom 23. März 2017 - 2 -05 O 122/16 die ING-DiBa AG zur Rück­abwicklung eines Immobilien­darlehens vom 05.11.2007 verurteilt.

Haftung bei Unfall

Rückstau durch Ampel: Vorsichtig in die Kreuzung hinein­tasten

RechtsanwältinAnita Ciszewski

[12.05.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternWer von einer Grundstücks­einfahrt auf die Straße auffahren will, hat dem fließenden Verkehr Vorfahrt zu gewähren.

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d1872
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!

Jetzt Fan bei Facebook werden und mit dem
Deutschen Anwaltsregister
immer auf dem Laufenden bleiben!

Ich bin schon Fan.