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Internetrecht, Strafrecht und Vertragsrecht | 29.07.2015

Betrug im Internet

Erkennen von Betrug im Internet: Wie kann man sich vor betrügerischen Angeboten im Internet schützen?

Anhand einer Checkliste können Sie betrügerische Angebote erkennen

Fachbeitrag von Rechtsanwalt Magnus von Treyer

Aus aktuellem Anlass - ich wäre um ein Haar selbst einem Internetbetrug aufgesessen – möchte ich kurz erklären, warum ich letztlich Abstand von dem betrügerischen Angebot genommen habe und wie man betrügerische Angebote erkennen kann.

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Eines vorab: Ist ein Angebot einfach zu gut um wahr zu sein, sollte man besonders vorsichtig sein. Werden die üblichen Discounter erheblich unterboten, ist oft Betrug im Spiel. Folgende Checkliste habe ich mir angeeignet:

  • Im Impressum nach Rechtsform, Inhaber und Standort des Anbieters schauen. Vorsicht bei Anbietern in Übersee und im Königreich „Weit, Weit Weg“.
  • Ein ordentliches Impressum bietet eine Postadresse (die man im Telefonbuch nachschlagen kann) und bei den meisten Firmen auch eine Telefonnummer, unter der man die Firma erreichen kann. Eine seriöse Firma hat keine Angst davor, potenziellen Kunden bei einem spontanen Anruf Auskünfte zu erteilen!
  • Auf den üblichen Registerseiten schauen, wie lange es die Firma gibt und wer evtl. der Geschäftsführer/Vorstand/Direktor ist.
  • In Foren und auf Bewertungsseiten nach Einträgen zu der Firma und den Vertretungsberechtigten schauen.
  • Es gibt genug Seiten, die Auskunft über die Frage geben, wo der Server zu einer Seite gelegen ist. Gibt es unstimmige und unerklärliche Abweichungen, muss man genau hinschauen.
  • Sollte sich trotz örtlicher Nähe des Anbieters dieser gegen eine persönliche Abholung sträuben und Ausreden finden, müssen alle Alarmglocken angehen.
  • Ganz wichtig: Vorkasse und Vorleistungen sind zu vermeiden. Wer nur diese anbietet, macht sich verdächtig. Finger weg von der Vorkasse. Bei Nachnahme: Erst Paketinhalt prüfen, dann zahlen.
  • Bei Emails: Genau auf den Absender schauen, die Emailadresse durch die Suchmaschine schicken, auf die Farben und die Echtheit der Logos achten (Vorsicht sogar die werden gefälscht) Auch ein schlechtes Deutsch in einem angeblichen Geschäftsbrief oder in der Artikelbeschreibung ist mehr als verdächtig.
  • Und: Im Zweifel auf das Bauchgefühl hören und bei dem teueren aber dafür bekannten Anbieter einkaufen (Das schließt auch das Geschäft um die Ecke ein).

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Ein Fachbeitrag von [Anbieter­kenn­zeichnung]

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