wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollstndig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche

Bankrecht und Kapitalanlagenrecht | 26.03.2018

Insolvenz

P&R Container-Gruppe: Insolvenz von drei Unternehmen

Finanzbranche droht wohl größter Anlageskandal der Bundesrepublik Deutschland

Fachbeitrag von Rechtsanwalt Hartmut Göddecke

Nicht gänzlich überraschend: drei der vier deutschen P&R-Gesellschaften haben in der 11. Kalender­woche einen Antrag auf Einleitung eines Insolvenz­verfahrens gestellt. Die Signale standen schon seit einiger Zeit auf Sturm: Ab 2017 gab es kritische Medien­stimmen. Jetzt ist es amtlich: Insolvenz­anträge sind eingereicht worden.

Insolvenz­anträge sind nach Medien­informationen für folgende Firmen am 15. März 2018 beim Amtsgericht München eingereicht worden

  • P&R Container Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH
  • P&R Gebraucht­container Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH
  • P&R Container Leasing GmbH

Zum vorläufigen Insolvenz­verwalter sind jeweils bestellt worden Rechtsanwalt Dr. Michael Jaffé und Rechtsanwalt Dr. Philip Heinle.

Werbung

Was bedeutet der Insolvenzeröffnungsantrag für Anleger?

Die Container-Investoren stehen jetzt vor vollkommen veränderten Verhältnissen: Sie sind als Eigentümer der Blechboxen in vielen Fällen nicht Vertrags­partner der oben genannten Firmen. Wichtig ist es deshalb, sich in dem R&R-Firmen­geflecht eine Orientierung zu erhalten. Diese Konfrontation mit mehreren Firmen im Container­sektor mag für den einen oder anderen Investoren vollkommenes Neuland sein, ist aber nicht zu vermeiden und damit notwendig.

Containereigentümer sind Unternehmer – mit allen Chancen und Risiken

Da die Anleger als Eigentümer der Transport-Container gelten, haben sie ein großes Interesse, dass diese Blechboxen vermietet werden. Nur so spielen sie Geld ein. Die Investoren sind damit Unternehmer und tragen zwangs­läufig das unter­nehmerische Risiko. Sollte es an einem Miet­interessenten mangeln, so trifft den einzelnen Anleger unter Umständen ein harter Schlag, da er für die Kosten seines Anlage­objektes verantwortlich ist. Mit anderen Worten: Gibt es keine Mietein­künfte, dann droht die Ausgaben­seite zu explodieren – und diese Explosion kann ganz empfindlich in den Geldbeutel des Container­investors gehen. So führen z. B. Stand­gebühren im Einzelfall zu ganz persönlichen Nöten des einst stolzen Container­eigentümers. Dieses ist eine Heraus­forderung, die nicht jedermann selbst schultern kann.

Wer sicher gehen will, über alle Schritte informiert zu bleiben, sollte die kostenfreie Möglichkeit nutzen, den Newsletter für P&R-Anleger zu abonnieren; er berichtet für alle Interessierten über die aktuelle Lage und bietet Orientierung (https://pundr-anleger.de/newsletter-abo).

Werbung

Was sind die ersten Schritte im Insolvenzverfahren?

Eine komplexe Aufgabe steht für die Insolvenz­verwalter an. Es werden die finanziellen Verflechtungen innerhalb der P&R Firmen­gruppe zu analysieren sein, sie reichen über den nationalen Tellerrand in die Schweiz und – wie für das Container­geschäft üblich – über die ganze Welt; gleich wohin der Container seine Reise antritt. Vermutlich erhalten Anleger von den Insolvenz­verwaltern dazu in naher Zukunft Post.

Können Anleger Ersatz fordern?

In vielen Fällen, die uns vorliegen, können wir den Interessenten sagen, dass es durchaus Sinn ergibt, Schadens­ersatz zu fordern. Da es darauf ankommt, wer das Container-Investment vertrieben hat, gibt es leider keine Antwort, die für alle gleichermaßen gilt. Eines ist deshalb sicher: Wenn es keine Standard­antwort gibt, ist individuelle Erst­beratung wichtig! Diese Option bieten wir ebenfalls kostenfrei an, wenn Sie uns anrufen (0 22 41 / 17 33 - 0) oder uns eine E-Mail senden (info@rechtinfo.de).

Stellungnahme der Kanzlei Göddecke Rechtsanwälte

Anleger der P&R dürften nach unserer Erfahrung der vergangenen Jahrzehnte vor allem drei Dinge interessieren:

  • Erhalte ich mein investiertes Geld zurück?
  • Und wann wird das der Fall sein?
  • Wer ist dafür verantwortlich?

Darum ranken sich in Zukunft weitere Themen, die es sinnvoll erscheinen lassen, den Weg nicht alleine, sondern mit fachkundiger Begleitung zu gehen. Nutzen Sie unser Know-how im Kapital­anlage­segment und unsere Erfahrung im Umgang mit Insolvenz­verwaltern, die wir für Sie in die Waagschale werfen können. Denn schließlich vertreten wir Anleger nicht nur im Gerichts­saal, sondern auch z. B. in Gläubiger­ausschüssen mehrerer Insolvenz­verfahren.

Weitere interessante Artikel zu diesem Projekt finden Sie „hier“

P&R Transport-Container GmbH: Unsichere Zukunft nach Vertriebsstopp?

P&R – Sonderseite: alle Themen – alle Fragen – alle Antworten

Spezial zum aktuellen Insolvenzgeschehen

Zum Newsletter

Werbung

Ein Fachbeitrag von [Anbieter­kenn­zeichnung]

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 5 (max. 5)  -  1 Abstimmungsergebnis Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0
       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#5230

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d5230
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!